IKG fordert Staatsanwaltschaft Wien auf die FPÖ hinsichtlich dem Verbotsgesetz zu überprüfen

Wien (OTS) - Nachdem auf einer vom Dokumentationszentrum des Österreichischen Widerstandes (DÖW) eindeutig als Neonazitreffen in Lissabon anläßlich von Hitlers Geburtstag am 20. April charakterisierten Kundgebung mit dem Emblem der FPÖ geworben und die Teilnahme von FPÖ Vertretern angekündigt wurde, fordert die Israelitische Kultusgemeinde die Staatsanwaltschaft Wien auf, die FPÖ hinsichtlich Verstößen gegen das NS-Verbotsgesetz zu überprüfen.

In diesem Zusammenhang erscheint auch die Teilnahme von Funktionären des Ringes Freiheitlicher Jugend, der in der Vergangenheit vom Bundesjugendring subventioniert wurde, an Treffen der Europäischen Nationalen Front relevant.

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Israelitische Kultusgemeinde
Mag. Raimund Fastenbauer,
Generalsekretär
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