Kalina: Eurofighter-Konzern will Österreich für blöd verkaufen

Die ÖVP muss sich jetzt auf die Seite der Republik stellen

Wien (SK) - Die Masche der Eurofighter-Firma "Ich war es nicht,
und wenn ich es war, wird es mir nicht nachzuweisen sein" ist ein präpotenter Versuch die Republik Österreich auch noch öffentlich zu verhöhnen, konstatiert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Plötzlich wollen die Vertreter von Eurofighter den Lobbyisten Erhard Steiniger nicht mehr kennen. Plötzlich distanziert sich die Firma Eurofighter GesmbH von EADS. Das ist lächerlich und ein leicht durchschaubares Spiel", kritisiert Kalina. ****

"Herr Rauen soll Österreich nicht für blöd verkaufen", so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer wörtlich. Es weise alles darauf hin, dass man sich bei dem Rüstungsgroßkonzern des Ernsts der Lage bereits bewusst ist. "Die Zeiten, in denen EADS-Eurofighter Kanzler Schüssel und den Finanzminister Grasser als Verbündete in der Regierung hatten, sind vorbei", erklärt Kalina. Die beiden, erinnert Kalina, hatten 2002 im Ministerrat in letzter Minute die Entscheidung für das teuerste Fluggerät getroffen.

"Die ÖVP muss sich jetzt entscheiden: Vertritt sie die Interessen Österreichs oder vertritt sie weiter die Interessen von EADS/Eurofighter. Viel Zeit bleibt nicht mehr", so Kalina. "Die Steuerzahler warten auf den Finanzminister, dass er ihnen dabei hilft, ihr Geld von dem Rüstungskonzern zurück zu holen", schloss Kalina. (gd)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0006