Industrie: Nur wirtschaftsnahe Forschungsförderung sichert Innovationsstandort

IV-GS Beyrer: Steigende Forschungsquote auch durch Investitionen der Wirtschaft - Ersatz für reduzierte Mittel der FTE-Nationalstiftung bereitstellen

Wien (OTS) - (PdI) Als "standortpolitisch richtige Maßnahme für Wachstum und Beschäftigung" bewertet die Industriellenvereinigung (IV) das Vorhaben der Bundesregierung, überproportional mehr Mittel für Innovation, Forschung und Entwicklung zur Verfügung zu stellen sowie eine deutliche Budgetsteigerung des Bundes gegenüber 2006 vorzunehmen. Um die im Regierungsprogramm festgelegte jährliche Steigerung des Budgets der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) um 10 Prozent zu erreichen, sei es aber "unbedingt notwendig, zum überwiegenden Teil auf die im BMVIT und BMWA ressortierende wirtschaftsnahe Forschung zu konzentrieren sowie einen Ersatz für die heuer um 30 Millionen Euro reduzierten Mittel der FTE-Nationalstiftung bereitzustellen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um den vor Jahren eingeschlagenen erfolgreichen Innovationspfad Österreichs fortsetzen zu können", so IV-Generalsekretär Mag. Markus Beyrer heute, Freitag.

Die IV erwarte daher, dass in den letzten Verhandlungen über die Budgetmittel und deren Zuteilung die entsprechenden Schritte im Interesse der forschenden österreichischen Industrie gesetzt werden. Das 3 Prozent-Ziel im Rahmen der Lissabon-Strategie und die angestrebte Verteilung der F&E-Aufwendungen zwischen privat und öffentlich im Verhältnis 2:1 sei nur bei einer verstärkten Konzentration auf wirtschaftsorientierte Forschungsförderungsmaßnahmen erreichbar. Der IV-Generalsekretär betonte, dass die steigende Forschungsquote auch auf die zusätzlichen 8,2-prozentigen Investitionen der heimischen Wirtschaft zurückzuführen sei. Fest stehe dabei, "dass nur wirtschaftsnahe Forschungsförderung den Innovationsstandort nachhaltig sichert".

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