Molterer präsentiert sein Stellvertreter/innen-Kleeblatt

Kdolsky, Zanon, Pröll und Buchmann repräsentieren Tiefe und Breite der Volkspartei

Wien, 20. April 2007 (ÖVP-PD) Der gf. ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer wird dem ÖVP-Bundesparteivorstand morgen vier Bundesparteiobmann-Stellvertreter/innen vorschlagen, „die die Tiefe und Breite der Österreichischen Volkspartei in besonderer Art und Weise repräsentieren“, so Molterer in seiner heutigen Pressekonferenz. Das „vierblättrige Kleeblatt“ bilden Gesundheits-, Familien- und Jugendministerin Dr. Andrea Kdolsky (ÖAAB), die Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Elisabeth Zanon (ÖAAB), Umwelt- und Landwirtschaftsminister DI Josef Pröll (Bauernbund) sowie der steirische Wirtschaftslandesrat Dr.
Christian Buchmann (Wirtschaftsbund). ****

„Volkspartei bedeutet Vielfalt“, so Molterer, der in seinem Vorschlag „gelebte personelle Erneuerung und eine richtige Mischung“ sieht:

Dr. Andrea Kdolsky, Gesundheits-, Familien- und Jugendministerin: „Sie ist eine Persönlichkeit, die viel Bewegung in die Diskussion bringt“, charakterisiert Molterer Andrea Kdolsky. „Als Arbeitnehmervertreterin repräsentiert sie auch gute, moderne Arbeit und zeigt in ihrem vielfältigen Engagement, wie wichtig es ist, das Gespür für Menschen zu haben“, sagt der gf. ÖVP-Bundesparteiobmann. Andrea Kdolsky betont, „dass der gemeinsame Spaß an der Arbeit für Österreich sowie die Freundschaft das neue Team verbinden“. Sie sieht ihren Auftrag darin, „Arbeitnehmer/innen-Interessen sehr stark in den Mittelpunkt der Politik zu stellen“. Es sei oft schwer für Frauen, „die gläserne Decke zu durchstoßen“ – auch diesem Thema werde sie sich mit ihrer „Durchsetzungskraft und manchmal unkonventionellen Methoden“ widmen. „Ich möchte auch zeigen, dass konservativer Werteerhalt nicht ein unbedingtes Anti-Dogma zu modern, bunt und
fortschrittlich ist.“

Dr. Elisabeth Zanon, Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreterin:
„Elisabeth Zanon macht Föderalismus positiv erlebbar und stellt sicher, dass in der Stärke der Länder auch die Stärke der Volkspartei liegt“, so Molterer über die erfahrene Politikerin. „Sie ist auch der lebendige Beweis dafür, wie wichtig Frauen in der Politik sind und ihr Engagement in der Partei wirkt. Starke Frauen tun der Volkspartei gut“, betont Molterer. Elisabeth Zanon sieht in ihrer Nominierung ein „Zeichen des Vertrauens und der langjährigen Freundschaft“. Sie werde sich insbesondere für den Föderalismus einsetzen, da die ÖVP „von den föderalen Strukturen getragen wird und lebt.“ Weiters werde sie die Anliegen der Frauen stark vertreten.

DI Josef Pröll, Umwelt- und Landwirtschaftsminister: „Josef Pröll steht – auch als Leiter der ÖVP-Perspektivengruppe – dafür, dass die ÖVP den Mut zur Diskussion und zu Neuem hat. Gleichzeitig wissen wir, woher wir kommen“, betont Molterer. „Er steht für die Zukunftsfähigkeit der Partei“, verweist Molterer bspw. auf das Thema Klimaschutz. Pröll sieht in der Nominierung der Stellvertreter-Riege „ein tolles Aufbruchsignal. Das ist ein Zeichen, dass wir zu neuen Wegen aufbrechen. Wir verlassen unser konservatives Grundgerüst nicht, aber wir schauen mutig in die Zukunft“, sagt Pröll. Er wird die Perspektivengruppe „energisch weiterführen“ und „neue Dinge auf den Weg bringen“.

Dr. Christian Buchmann, steirischer Landesrat: „Christian Buchmann ist für mich eine Persönlichkeit, die Professionalität im Bereich Wirtschaft in besonderer Weise lebt“, sagt Molterer. „Gleichzeitig stellt er sicher, dass Innovation als Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg auch spürbar und machbar ist.“ Dass er von Molterer gefragt wurde, sieht Buchmann selbst als „ein deutliches Signal an die Unternehmer/innen in diesem Land und die unternehmerisch denkenden und handelnden Menschen“. Er setze insbesondere auf „Innovation in allen Bereichen des Lebens“ und freue sich auf die Zusammenarbeit.

„Dieses Team unterstützt mich hervorragend bei meinem Ziel, 2010 wieder Nummer eins zu werden“, bekräftigt Molterer. „Die Volkspartei muss Antworten auf die Fragen der Zeit geben. Das kann man nur, wenn man weiß, welche Wurzeln man hat.“ Molterer zeichnet das Bild „der Breite in den Ästen, die nur möglich ist mit der Tiefe in den Wurzeln. Das ist, was Volkspartei ausmacht“, sagt Molterer. Das erfordert auch „Mut zur Diskussion“, denn „moderne Konservative müssen im Diskurs bestehen und Menschen überzeugen“.

Fotohinweis: Fotos zur honorarfreien Verwendung finden Sie im ÖVP-Fotodienst unter http://www.oevp.at/fotodienst

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0005