SPÖ-Kärnten begrüßt Sonderlandtag auch als Möglichkeit zur Wissensvermittlung

Ankündigung eines Dringlichkeitsantrages zur Gründung des Vereines "Kärnten Sozial" - Unsoziale Blockadepolitik von BZÖ und ÖVP auf dem Rücken der Kärntner Bevölkerung

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Einberufung eines Sonderlandtages werde von der SPÖ-Kärnten begrüßt und sei ein willkommener Anlass, um den, wie die gestrige Enquete gezeigt habe, Wissenslücken und Informations-Defiziten insbesondere des BZÖ zum Thema "Altenbetreuung und Pflege" Abhilfe zu leisten, sagte heute, Freitag, der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser. "Die SozialdemokratInnen werden bei diesem Sonderlandtag einen Dringlichkeitsantrag zur Gründung des gemeinnützigen Vereines ‘Kärnten Sozial’ einbringen, der unter anderem Maßnahmen zur Verbesserung des Pflegewesens zum Ziel hat", kündigte Kaiser eine zentrale Forderung der SPÖ im Interesse der Kärntner Bevölkerung an.

Wie wichtig es sei, auch weiterhin die Qualität der Pflege zu verbessern, sei in der Landtagsenquete auch anhand der Ausführungen der HeimbetreiberInnen zum Ausdruck gekommen, freute sich Kaiser über das Lob dieser für den von der Kärntner Sozialreferentin, LHStv. Gaby Schaunig, durchgesetzten Betreuungsschlüssel von 1: 2,5. Daran werde deutlich, wie destruktiv das beharrliche Verweigern von BZÖ und ÖVP bei diesbezüglichen Anträgen des Sozialreferates sei und wem dies in erster Linie schade, wies Kaiser darauf hin, dass die Leidtragenden vor allem die Pflegebedürftigen, deren Angehörige sowie die MitarbeiterInnen in den Pflegediensten sind. Dass das BZÖ zudem eine sozial engagierte und konsensorientierte Landtagsabgeordnete aus den eigenen Reihen "kalt gestellt" und deren Kompetenzbereich beschnitten habe, sei bedauerlich und werfe ein bezeichnendes Licht auf die Partei, betonte der SP-Klubobmann.

"Wenn wir über Pflege, Betreuung und Investitionen in diese diskutieren, so müssen wir uns vor Augen halten, dass wir dabei über unseren eigenen letzten Lebensabschnitt sprechen", erläuterte Kaiser und appellierte daran, stets die Devise "Die Würde des Menschen ist immer und überall unantastbar" in den Mittelpunkt aller Überlegungen zu stellen.

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