Tumpel bei Körner-Preisverleihung: "Forschungsförderung enorm wichtig"

AK Präsident begrüßt, dass Regierung mehr Mittel für Forschung plant - AK wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen

Wien (OTS) - Als "Trendbruch gegenüber den letzten Jahren" begrüßte es AK Präsident Herbert Tumpel, dass die Bundesregierung jetzt eine "durchaus kräftige" Erhöhung der Mittel für Forschung plant. Wissenschaftliche Forschung sei wirtschaftlich und kulturell für eine Gesellschaft von enormer Bedeutung, sagte der AK Präsident heute bei der Verleihung der Körner Fonds-Preise an der Uni Wien, die Arbeiterkammer werde sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die Forschung ausreichend finanziert wird. Einen Beitrag dazu leistet der Theodor Körner Fonds zur Förderung von Wissenschaft und Kunst. 45 junge WissenschafterInnen und KünstlerInnen bekommen heuer vom von AK und ÖGB initiierten Körner-Fonds jeweils bis zu 3.000 Euro Starthilfe für viel versprechende Erstlings-Arbeiten. Zusätzlich vergibt die Stadt Wien erstmals zwei Spezialpreise. Der AK Präsident bedankte sich bei den PreisträgerInnen für ihre Leistungen: "Ich bin stolz auf die Arbeiten unserer Preisträgerinnen und Preisträger, die uns einmal mehr das hohe wissenschaftliche und künstlerische Niveau in unserem Land vor Augen führen."

"Zahlreiche höchstqualifizierte Arbeitsplätze stehen in einem direkten und indirekten Zusammenhang mit den Forschungsaktivitäten an den österreichischen Universitäten und der Akademie der Wissenschaften", so Tumpel, auch deshalb habe sowohl die Forschungs als auch die Technologie- und Innovationspolitik für die Arbeiterkammer einen hohen Stellenwert. Forschungsförderung sei nicht zuletzt wichtig, um das von der EU gesteckte Ziel zu erreichen, den Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt in den Mitgliedstaaten bis 2010 auf drei Prozent zu heben. Das hänge natürlich auch von den Unternehmen ab. Tumpel begrüßt, dass die Bundesregierung jetzt mehr für Forschung und Innovation ausgeben will: "Wir von der AK werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, dass Forschung auch ausreichend finanziert wird."

Einen Beitrag zur Föderung wissenenschaftlicher und künstlerischer Arbeit in vielen Themengebieten leistet der Theodor Körner Fonds. "Wir haben bereits eine Reihe von prominenten Preisträgerinnen und Preisträgern. Sie reihen sich mit ein. Ich bedanke mich bei ihnen", würdigte Tumpel die heuer 45 PreisträgerInnen. Der Theodor Körner Fonds wurde 1953 anlässlich des 80. Geburtstags des damaligen Bundespräsidenten Theodor Körner von Arbeiterkammern und ÖGB initiiert. Er förderte seither über 3.300 WissenschafterInnen und KünstlerInnen für viel versprechende Erstlings-Arbeiten.

Eine der ehemaligen PreisträgerInnen ist die Biochemikerin Renée Schroeder, Wissenschafterin des Jahres 2002 und heute Professorin am Institut für Mikrobiologie und Genetik am Wiener Biocenter. Sie erinnerte sich in ihrer Festrede, wie ihr die Preisverleihung am ersten Tag nach ihrer Babypause vermittelte, die Forschung sei für sie das Richtige.

"Ich hoffe, Sie werden diesen Tag als Kick empfinden", so Schroeder zu den PreisträgerInnen. Je früher man einen Preis bekomme, desto wichtiger sei er als Ansporn. Schroeder riet den PreisträgerInnen, in ihrer weiteren Arbeit den Kontakt zu anderen zu suchen, sich zu vernetzen. Kreativität wiederum setze sehr viel Energie frei. Erfreulich sei, was sich in der Wissenschaft in Österreich in den letzten zehn Jahren getan habe: "Es ist eine kritische Masse da, die Leute gehen nach außen."

(Forts)

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