Grüne Alsergrund über Umsetzung des Agenda 21-Vorschlags hoch erfreut

Nach Überprüfung wird Einbahn in der Servitengasse umgedreht und Erfahrungen evaluiert

Wien (OTS) - Nachdem die Situation in der Servitengasse bereits im Jahr 2003 Anlass für ein BürgerInnenbeteiligungsverfahren wurde nun im Bezirk ein Durchbruch erzielt: Nach einer neuerlichen Überprüfung wird die Einbahn in der Servitengasse in einem Probeversuch umgedreht und die Erfahrungen mit dieser Lösung evaluiert werden.

Damit folgt auch der Bezirk dem Wunsch zahlreicher AnrainerInnen und der damaligen Empfehlung der BürgerInnengrupper der Agenda 21 "Wohnstraße Servitengasse", die sich nur von dieser Maßnahme eine wirkungsvolle Reduktion der Geschwindigkeit im Bereich des Kirchenplatzes der Wohnstraße Servitengasse verspricht, der vor allem von Kindern und deren Eltern genutzt wird.

"Dieser Lösung im Interesse der BewohnerInnen des Grätzls sollte jedenfalls eine Chance gegeben werden", so der Bezirksvorsteherin-Stellvertreter der Grünen Alsergrund, Stefan Freytag, der sich in diesem Zusammenhang über die VP Alsergrund wundert: Zuerst will die Bezirksvolkspartei Maßnahmen gegen die Verparkung der Gehsteige in der Grünentorgasse verhindern und dann wird gegen eine Maßnahme zur Attraktivierung der Wohnstraße gewettert.

Wahrscheinlich beruhe aber die Haltung der VP auf einer unzureichenden Kenntnis über das Ergebnis der BürgerInnenbeteiligung:
Die Umdrehung der Einbahn wurde bei der BürgerInnebefragung am vierthäufigsten als mögliche Maßnahme genannt und von der Agenda21 als Lösung favorisiert. "Ein Fehler, den man dem gerade erst in die Alsergrunder Bezirkspolitik eingestiegenen neuen Klubobmann der VP aber nachsehen kann", schließt der Bezirksvorsteherin-Stellvertreter.

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