Schaunig: "Professionelle Unterstützung in der Pflege ist unumgänglich"

Investitionen im Sozialbereich heben nicht nur die Lebensqualität für die Betroffenen sondern schaffen auch tausende von Arbeitsplätzen in ganz Kärnten

Klagenfurt (SP-KTN) - "Bei den Anforderungen und Belastungen,
welche die Arbeit mit alten und hochbetagten, teilweise verwirrten, depressiven oder sterbenden Menschen mit sich bringt, ist eine professionelle, berufsbegleitende Unterstützung der MitarbeiterInnen in Pflegeheimen unumgänglich", erklärte heute, Freitag, LHStv. Gaby Schaunig anlässlich eines Besuches des Bezirksaltenheimes in Wolfsberg. Ohne qualifizierte MitarbeiterInnen nützen die besten Einrichtungen nichts", so Schaunig. "Um dieser Herausforderung in Zukunft gerecht zu werden, muss der Personalstand in den Heimen ausgebaut werden." Im Wolfsberger Bezirksaltenheim ist geplant, einen Teil des Hauses in ein modernes Konzept der Wohngemeinschaften umzugestalten. "Dieses alternative Modell kann sich meiner Unterstützung gewiss sein".

Geänderte Lebensansprüche haben aber auch dazu geführt, dass ältere Menschen ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen möchten. Von der Familie erfordert diese Aufgabe aber viel Kraft. Die Lasten müssen auf mehrere Schultern verteilt werden. Pflegebedürftige Menschen, pflegende Angehörige und Dienstleistungsanbieter brauchen eine verbesserte Anlauf-, Beratungs-und Koordinationsstelle. Das ist auch im Sozialhilfegesetz so verankert. "Der Verein "Kärnten Sozial" - der Akt wurde bereits zweimal von BZÖ und ÖVP in der Regierungssitzung abgelehnt - könnte sofort Abhilfe schaffen. Pro Bezirk ist geplant, dass eine Sozialarbeiterin und eine diplomierte Pflegefachkraft bei den Sozial-und Gesundheitssprengel aufzunehmen.

Denn, in der Gemeinsamkeit liegt ein wichtiger Schlüssel dafür, dass Hilfe gelingen kann", weiß die Sozialreferentin. Schon durch Gespräche wird die Gelegenheit geboten, neue Einsichten und Möglichkeiten für die eigene Situation zu erfahren, eigene Grenzen überhaupt erst bewusst zu machen und Entlastungen zu suchen.

"Ich bin es leid, dass im Pflege- und Sozialbereich immer über die Kosten diskutiert wird und in anderen Bereichen wie bei der Seebühne, Styrian Spirit oder der Bewerbung der Fußball-EM scheinbar keine finanziellen Grenzen gesetzt sind", ärgert sich die Sozialreferentin. "Investitionen im Sozialbereich heben nicht nur die Lebensqualität für die Betroffenen sondern schaffen auch tausende von Arbeitsplätzen in ganz Kärnten", schloss Schaunig.

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