Kaiser: SPÖ fordert Einkommenspyramide für alle Landesgesellschaften

Bezüge sollen sich am Schema der Landesbediensteten orientieren - Kritik am Verordnungsentwurf des BZÖ

Klagenfurt (SP-KTN) - "Alle Bezüge bei Landesgesellschaften müssen sich an den Einkommen der Abteilungsleiter der Landesregierung orientieren und jedenfalls unter dem des Landesamtsdirektors liegen", forderte heute, Freitag, SPÖ-Klubobmann Peter Kaiser und kündigte gleichzeitig entsprechende weitere Initiativen im Kärntner Landtag an.

Kein Mensch könne nachzuvollziehen, warum Geschäftsführer von Landesgesellschaften wie Kärnten Werbung, Landesholding, Entwicklungsagentur etc. ein höheres Einkommen beziehen sollen wie der Landesamtsdirektor oder sogar der Landeshauptmann. "Das durchschnittliche Jahresgehalt eines Abteilungsleiters der Landesregierung (rund 95.000,-- Euro) muss das Höchstmaß für die Festsetzung der Bezüge von Organen bei Landesgesellschaften sein", so Kaiser.

Ebenso müsse es eine Abstufung innerhalb der Landesgesellschaften geben, wobei erfolgsabhängige Prämienregelungen durchaus denkbar seien. Dies allerdings immer unter der Berücksichtigung des Höchstbezuges eines Abteilungsleiters.

Der vorgelegte Verordnungsentwurf des BZÖ würde aber sogar Gehälter zulassen, welche bei 198 Prozent des Bezuges des Landeshauptmannes liegen (Grundgehalt 100 % des Landeshauptmannesbezuges; variabler Bezugsbestandteil 80 % des Gesamtjahresbezuges zuzüglich Pensionsvorsorge) würden, wies der SP-Klubobmann hin.

"Transparenz und klare Richtlinien sind auch bei den Landesgesellschaften notwendig und die beschlossene Eingliederung der Landesgesellschaften in die Landesholding wäre ein idealer Zeitpunkt, auch hier klare Verhältnisse zu schaffen", schloss Kaiser.

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