Maresch: VP-Bezirkvorsteherin Reichard lässt BürgerInnen im Stich und die Motorsägen sprechen

Grüne Wien sprechen sich gegen Umwidmung von Grünland in Bauland aus

Wien (OTS) - "Bezirksvorsteherin Reichard läßt ihre BürgerInnen im Stich. Jetzt sprechen die Motorsägen", zeigt sich der Umweltssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch empört. Die Grünen stehen hinter dem Protest der zahlreichen AnrainerInnen, die 11 großen Bäume im dichtverbauten 4. Bezirk retten wollen. Die Baumfällungen, mit der es die Besitzerin ja ganz besonders eilig hat, sind angesichts der Spekulationsumwidmung mit größtem Argwohn zu betrachten, meint die Sprecherin der Grünen Wieden, Barbara Neuroth. Die Grünen sind im Sinne der AnrainerInnen gegen die Umwidmung und gegen den Verlust der Grünfläche. Die Nutzung der Grünfläche als Autoabstellplatz mit ihrem verdichteten und versiegelten Boden ist für die Zukunft zu hinterfragen.

Obwohl die AnrainerInnen in der Schwindgasse (Rückseite des Grünlands) und in der Gusshausstraße immer wieder auf die kolportierte Umwidmung hinweisen und nachfragen, 11 hochgewachsene, großkronige Bäume haben am Grundstück Gusshausstraße 11 die straßenseitige Grünfläche beschattet. Dann ging es aber Schlag auf Schlag, das gültige Baumgutachten der MA 42 liegt vor die 11 kranken Bäume zu fällen. Die Besitzerin hatte es sehr eilig, damit dieser Bescheid rechtsgültig wird.

Inzwischen ist auch bekannt, dass ein Umwidmungsbegehren der Eigentümerin des Grundstücks von Grünland in Bauland vorliegt. "Da kommen die Baumfällungen gerade recht, auch wenn das Frühjahr, mit voll begrünten und blühenden Kastanienbäumen keineswegs ein guter Zeitpunkt ist um die Baumschlägerungen durchzuziehen", kritisieren Maresch und Neuroth unisono.

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