Klare Haltung. SPOÖ erneuert Forderung: Weg mit den Studiengebühren!

SPÖ mit Erich Haider verfolgt weiter eine werteorientierte Politik

Linz (OTS) - "Wahre Werte. Klare Haltung!" lautet das Motto des Landesparteitages der SPÖ Oberösterreich am 21. April in der Stadthalle Steyr und "soll symbolisieren, dass die SPÖ Oberösterreich weiterhin konsequent für ihre Kernforderungen eintritt und eine geradlinige, werteorientierte Politik verfolgt", betont Landesparteivorsitzender LH-Stv. DI Erich Haider. Eine dieser Kernforderungen, die auch ein zentrales Wahlversprechen der SPÖ war, ist die Abschaffung der Studiengebühren. Deshalb erneuert die SPÖ Oberösterreich in ihrem Leitantrag zum Landesparteitag die Streichung der Studiengebühren, bei gleichzeitigem Ersatz des Finanzausfalls für die Universitäten. Schon seit Jahren hat die SPOÖ das Thema Bildung mit zahlreichen Kampagnen immer wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.

Im Leitantrag wird die Bundesregierung aufgefordert, die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung und der forschungsgeleiteten Lehre an den Universitäten - in Oberösterreich im Besonderen an der Kepler-Universität und der Kunstuniversität Linz - zu sichern. "Nur wenn die öffentliche Hand wieder die Verantwortung für die Universitäten übernimmt und deren nachhaltige Finanzierung sichert, sei garantiert, dass sich die fachlichen Schwerpunkte nicht nur an ökonomisch verwertbaren Schwerpunkten orientieren, so Haider.

Ein international vergleichbares Niveau der Lehrerausbildung und ein Ende der zweigleisigen LehrerInnenausbildung in Österreich - was nur möglich ist, wenn die Ausbildung der PädagogInnen komplett in die Universitäten eingegliedert wird - ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Schulreform und wird von der SPÖ mit Nachdruck verlangt. Das von der Vorgängerregierung geschaffene Gesetz über die Pädagogischen Akademien entspricht dem in keiner Weise und diente einzig dem Zweck, diese in den parteipolitischen Einflussbereich der ÖVP zu bringen. Ebenso wie das Hochschülerschafts-Wahlrecht von der ÖVP-BZÖ-Regierung aus rein partei- und machtpolitischen Gründen verändert wurde. Auch hier ist eine Reparatur des Gesetzes notwendig, damit wieder mehr Mitbestimmung an den Universitäten möglich ist.

Da es eine zentrale Frage in der Bildung ist, wie soziale Herkunftsunterschiede überwunden werden können, ist für Landesparteichef Erich Haider eine gemeinsame Schule für alle 10- bis 14-jährigen eine Frage der Chancengleichheit und der sozialen Gerechtigkeit. Immerhin zeigen Bildungsmodelle wie das erfolgreiche finnische, dass eine gemeinsame Schule für alle Lernenden das allgemeine Leistungsniveau nach oben führt und eine frühe Trennung der Schüler nicht sinnvoll ist.

"Die Zahl der Jugendlichen sinkt, deshalb wird unser Land in Zukunft noch mehr als bisher jeden klugen Kopf brauchen. Studiengebühren und Schulgeld aber schaffen soziale Ungerechtigkeit und unterschiedliche Startvoraussetzungen für unsere Kinder, die alle eine Chance auf bestmögliche Ausbildung in qualitativ hochwertigen Bildungseinrichtungen verdient haben ", fordert LH-Stv. Erich Haider.

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