VP-Gerstl: U4-Sperre im Sommer wäre nächster SP-Anschlag auf Wienerinnen und Wiener

Verkehrssprecher vermutet Ablenkungsmanöver vom Desaster mit klimatisierten Zügen

Wien (VP-Klub) - "Die absolutistisch regierende Stadt-SPÖ plant offenbar nach der Gebührenlawine den nächsten Anschlag auf die Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln. Anders ist die geplante und von den Wiener Linien heute nur sehr halbherzig dementierte Totalsperre der U4 im Bereich Wien-Mitte diesen Sommer nicht zu erklären. Mit einer solchen Verkehrspolitik der Totalsperren - die es mittlerweile in ganz Europa auf wichtigen Verkehrsinfrastrukturstrecken nicht mehr gibt - wird man keinen einzigen potenziellen neuen Fahrgast dazu bewegen können, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Verkehrsstadtrat Schicker und die Wiener Linien sind dringend aufgefordert, sich eine Alternative zu dieser Totalsperre zu überlegen, sei es in Form eines Gleiswechselbetriebes oder eines funktionierenden Schienenersatzverkehrs. Hier muss es für die Wienerinnen und Wiener schnell Sicherheit geben, womit sie im Sommer zu rechnen haben. Ein ’Sperre vielleicht - vielleicht aber auch nicht’ kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein", kritisiert der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl, bezüglich der gestern bekannt gewordenen Pläne, die U4 im Juli und August im Bereich Wien-Mitte einzustellen.

"Es könnte aber natürlich auch sein, dass die Wiener Linien mit dieser Totalsperre versuchen, vom Desaster mit den noch immer viel zu wenig vorhandenen klimatisierten U-Bahn-Garnituren abzulenken. Für die Wienerinnen und Wiener wird es daher auch in diesem Sommer heißen: Öffis benützen - fleißig schwitzen. Und das bei drastisch erhöhten Fahrscheinkosten", schloss Gerstl.

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