Grillitsch: Agrarbudget 2007/2008 sichert den ländlichen Raum nachhaltig

Bauernbundpräsident: "Jeden Euro aus Brüssel abholen"

Wien (ÖVP-PK) - Mit 2,9 Milliarden Euro für dieses und 2,91 Milliarden Euro für nächstes Jahr sieht das Budget für Landwirtschaft und Umwelt um 8,8 Prozent bzw. 8,9 Prozent (für 2008) mehr an Mitteln vor als im letzten Budgetvorschlag. "Das ist ein wichtiges Budget für wichtige Menschen - nämlich für die Bewohner im ländlichen Raum", zeigte sich Bauernbundpräsident Abg. Fritz Grillitsch bei den Beratungen des Budgetausschusses über den Agrarhaushalt heute, Mittwoch, sehr zufrieden. "Der ländliche Raum liegt auch Finanzminister und Vizekanzler Willi Molterer sehr am Herzen." ****

Für Grillitsch ist es von besonderer Bedeutung, dass durch dieses Budget jeder Euro, den die EU an Förderungen durch den Grünen Pakt bereithält, in Brüssel auch abgeholt werden kann. "Wir können unseren Bäuerinnen und Bauern somit die in Aussicht gestellten finanziellen Mitteln von 2007 bis 2013 garantieren", freut sich der Bauernbundchef. Zudem sei es in den Verhandlungen mit dem Finanzminister auch gelungen, den Agrardiesel um fünf Cent pro Liter zu erhöhen. Ab 1. Juli wird die Rückvergütung von derzeit 20 auf 25 Cent pro Liter Agrardiesel angehoben. "Das ist ein erfreulicher Verhandlungserfolg von Landwirtschaftsminister Josef Pröll", meinte Grillitsch. "Denn die Einführung des Agrardiesels war ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft in Europa."

Den österreichischen Bäuerinnen und Bauern bietet sich durch ein sicheres und gefestigtes Agrarbudget die Chance, neue Märkte zu erschließen. Von großer Bedeutung dafür ist eine Technologieoffensive im ländlichen Raum, der immer mehr Zugang zur Breitbandtechnologie bekommt. Zu diesem Zweck steht für vier Jahre ein Fonds in Höhe von 500 Millionen Euro zur Verfügung.

Im Kampf gegen die negativen Folgen des Klimawandels stehen die Bauern in vorderster Linie. Ein neuer Klima- und Energiefonds mit ebenfalls 500 Millionen Euro steht zur Verfügung, um erneuerbare Energieträger zu forcieren. "Die Bauern werden künftig nicht nur Landwirte, sondern oft auch Energiewirte sein", prophezeit Grillitsch. "Eine weitere wichtige Aufgabe für unsere Bauern, die auch als Ernährer, Landschaftspfleger und Tierschützer wichtige Aufgaben für unsere Gesellschaft wahrnehmen."
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0007