Schierhuber: Bauernbund-Jugend zu Besuch in Brüssel

Internationales Treffen der Junglandwirte in Brüssel

Brüssel, 18. April 2007 (ÖVP-PD) Anlässlich der in Brüssel stattfindenden Generalversammlung des Europäischen Rates der Junglandwirte (CEJA) traf Österreichs Bauernvertreterin im Europäischen Parlament, Agnes Schierhuber, mit den beiden CEJA-Vertretern der Österreichischen Jungbauernschaft, Franz Fehr und Alexander Köllner, zu einer Aussprache über Perspektiven und Herausforderungen der europäischen Agrarpolitik zusammen. "Es freut mich, dass sich Österreichs Jungbauern den Herausforderungen der Zukunft gerade im Bereich der europäischen Landwirtschaft stellen", so Schierhuber: "Gerade jetzt, in der laufenden Debatte über den Kampf gegen den Klimawandel, öffnen sich für uns Bauern neue Chancen im Bereich der erneuerbaren Energien, die wir engagiert nutzen sollten." ****

Schierhuber wies in diesem Zusammenhang vor allem auf das in Österreich diskutierte Modell eines Klima- und Energiefonds hin, der der heimischen Landwirtschaft zusätzliche Unterstützung bringen würde. Der Fonds ist mit 500 Mio. Euro dotiert und soll einen wesentlichen Beitrag zur Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energieträger auf 45 Prozent am Gesamtenergieverbrauch in Österreich bis zum Jahr 2020 leisten. "Wir Bauern können mit gezielten Maßnahmen zu einer nachhaltigen CO2-Reduktion beitragen. Erneuerbare Energien sind hier ganz bestimmt das Konzept der Zukunft", unterstrich auch Franz Fehr, der sich dafür auch im Rahmen der CEJA einsetzen will.

Für Fehr steht auch die Frage der ländlichen Entwicklung im Mittelpunkt der künftigen Herausforderungen für die europäische und heimische Landwirtschaft: "Auch in Österreich können wir hier noch manches verbessern. Ein lebendiger und lebensfähiger ländlicher Raum in einer lebenswerten Umwelt ist nicht nur im Interesse der damit verbundenen Wirtschaftssektoren wie dem Tourismus, sondern sollte in unser aller Interesse sein", unterstrich Fehr. Alexander Köllner formulierte im Gespräch mit Agnes Schierhuber ein weiteres Kernanliegen der Österreichischen Jungbauernschaft: "Wir müssen unser österreichisches Interesse an einer Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik deutlich formulieren. Das gleiche gilt für unsere heimische Position im Hinblick auf den Health-Check der GAP 2008:
Nach all den massiven Reformschritten der letzten Jahre hat sich die europäische Landwirtschaft eine Atempause verdient. Wir Bauern brauchen Verlässlichkeit und Planbarkeit. Es darf keine neue Agrarreform durch die Hintertür kommen", forderte Köllner.

Agnes Schierhuber, Franz Fehr und Alexander Köllner waren sich zum Abschluss ihres Gesprächs einig: "Die Landwirtschaft wird auch in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen. Lebensmittel-, Rohstoff- und Energieproduktion sind nicht nur unser ureigenstes Geschäft, sondern auch unser eigentliches Interesse. Und das werden Landjugend und Jungbauernschaft auch in Zukunft vehement vertreten."

Service: Ein aktuelles Photo von MEP Agnes Schierhuber, Bauernbund-Präsident NR Fritz Grillitsch, Bauernbund-Direktor DI Fritz Kaltenegger, Franz Fehr und Alexander Köllner können Sie per Email unter andrea.strasser@europarl.europa.eu gerne bestellen!

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