Kärnten: A 2-Vollausbau auf Pack neigt sich dem Ende zu

LH Haider und LHStv. Dörfler bei Einbringung des letzten Tragwerksbeton auf der Lavant-Brücke der A 2-Südautobahn

Klagenfurt (LPD) - Der Vollausbau der A 2-Südautobahn zwischen Bad St. Leonhard und Wolfsberg Nord liegt voll im Zeitplan. Bei der Einbringung des letzten Tragwerksbeton auf Österreichs zweithöchster Autobahnbrücke, dem Talübergang Lavant, legten heute, Dienstag, Landeshauptmann Jörg Haider und Verkehrsreferent LHStv. Gerhard Dörfler selber Hand an.

"Auch die zweite Brücke des Talübergangs ist ein Herzeigestück und zugleich die Brücke der Firma Steiner", dankte Haider allen am Bau Beteiligten. Mit der Errichtung der beiden Autobahnbrücken habe das mittelständische Kärntner Bauunternehmen Österreich und Mitteleuropa erobert, sagte er. Der Landeshauptmann hob auch den enormen wirtschaftlichen Aufschwung des Lavanttales hervor, und verwies auf die vielen Betriebsansiedlungen, die gute Verkehrserschließung und Infrastruktur und die Vollbeschäftigung im Tal, dass sich von einer Krisen- zu einer Vorzeigeregion entwickelt habe.

Dörfler nannte die Gleichenfeier einen "Tag der besonderen Emotionen". "Heute wird nicht nur eine zweite Brücke fertig gestellt, sondern auch der Aufschwung einer besonderen Kärntner Baufirma gefeiert", sagte er. Die Firma Steiner mit Seniorchef Albert an der Spitze habe in der Region in den letzten Jahren zudem viele Arbeitsplätze geschaffen, stellte Dörfler fest. Der Verkehrsreferent dankte aber auch ASFINAG-Chef Mathias Reichhold für den Bau der Weströhre des Gräberntunnels und dem ehemaligen Verkehrsminister Hubert Gorbach für die Umsetzung aller von ihm versprochenen Verkehrsprojekte in Kärnten. Für Projektleiter Peter Pettino und die Autobahnpolizeiinspektion gab es von Dörfler ebenfalls viel Lob. "Pettino hat während des Baus viele Freundschaften aufgebaut, und die Autobahnpolizisten haben stets für einen reibungslosen Verkehrsfluss auf der Brücke gesorgt."

ASFINAG-Geschäftsführer Alois Schedl brachte einen kurzen Baubericht. Der Kosten- und Zeitrahmen für die 940 Meter lange und 160 Meter hohe Brücke konnten eingehalten werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 82,5 Millionen Euro. Die neue Brücke ist um 24 Meter höher als der Stephansdom und wiegt 55.000 Tonnen ohne Fundamente. Die Pfeilerhöhen liegen zwischen 15 und 150 Metern. Seit August 2004 wurden insgesamt 40.000 Kubikmeter Beton und 12.000Tonnen Stahl verbaut.

An der Gleichfeier nahmen unter anderem auch Landtagspräsident Josef Lobnig, Kärntens Polizeichef Generalmajor Wolfgang Rauchegger sowie Landtagsabgeordnete und Bürgermeister der Lavanttaler Gemeinden teil. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Alt Lavanttaler Trachtenkapelle St. Paul.

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