Grüne Wien:VOR-Tariferhöhung belastet Bevölkerung massiv

Puller: Menschen werden abgeschreckt auf Öffis umzusteigen

Wien (OTS) - "Ganz still und leise wurde die Tariferhöhung nun
auch beim VOR- (Verkehrsbund Ost Region) angekündigt und damit rollt neuerlich eine Belastungswelle über die Bevölkerung hinweg", kritisiert die Sprecherin für den öffentlichen Verkehr der Grünen Wien, Ingrid Puller. Mit 1. Juni wird der Einzelfahrpreis von 1,50 Euro auf 1,70 Euro je Zone angehoben. Die Preise für Zeitkarten in den Außenzonen werden ebenfalls angehoben.

"Außerdem schrecken lange Wartezeiten vor allem in den Außenzonen viele davon ab auf Öffis umzusteigen. Auch ist die monatliche finanzielle Belastung für DurchschnittsverdienerInnen nicht zu unterschätzen", betont Puller.

Sie bringt ein Beispiel: Jemand wohnt im 16. Wiener Gemeindezirk und arbeitet in Klosterneuburg oder umgekehrt. Mit den Öffis der Kernzone 100 innerhalb Wiens bis Heiligenstadt kostet eine Monatskarte bis 1. Juni 45 Euro dann vier Stationen bis Klosterneuburg/Kierling kostet eine Zeitkarte für eine Außenzone bis 1. Juni 33 Euro sind zusammen im Monat 78 Euro und nach dem 1. Juni eine ca. monatliche Belastung für die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel an die 85 Euro!

"Mit diesen Preiserhöhungen werden die Menschen leider nicht motiviert werden verstärkt Öffis zu benutzen, was in Zeiten steigender Umweltbelastung notwendig wäre. Die Aussagen der zuständigen SP-PolitikerInnen in punkto Klimaschutz sind leider nur als reine Lippenbekenntnisse zu werten", schließt Puller.

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