Brinek: Mehr Mittel für Wissenschaft und Forschung verbessern Lehr- und Lernumfeld für Studierende und Lehrende

ÖVP-Wissenschaftssprecherin: "Und fördern die Erreichung der drei Prozent-Quote"

Wien (ÖVP-PK) - Die Mittel für Wissenschaft und Forschung steigen 2007 um 8,1 Prozent auf 3,965 Milliarden Euro bzw. 2008 um 10,1 Prozent auf 4,039 Milliarden Euro. Diese deutlichen Steigerungen der Finanzmittel für Investitionen in die Zukunft unseres Landes zeigen, wie wichtig der Regierung dieser Schwerpunkt ist. Durch die zusätzlichen Mittel für Universitäten und Fachhochschulen verbessern wir das Lehr- und Lernumfeld für Studierende und Lehrende. Allein die Globalbudgets weisen für 2007 bis 2009 eine Steigerung um 14,4 Prozent auf. Die Infrastruktur der Universitäten wird modernisiert. Zudem wird ein weiterer Schritt in Richtung drei Prozent-Forschungs-und Entwicklungs-Quote gesetzt und damit die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Österreich gesichert. Österreich investiert heuer 2,54 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung. Das sagte heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek anlässlich des Unterausschusses des Budgetausschusses zum Kapitel Wissenschaft und Forschung im Parlament. ****

Ab Herbst werden die Stipendien für die Studierenden um durchschnittlich zwölf Prozent angehoben. Das höchste Stipendium wird von 606 Euro auf 679 Euro pro Monat aufgestockt, das Durchschnittsstipendium - derzeit 275 Euro - auf 308 Euro pro Monat angehoben. Für das Jahr 2008 stehen in Form einer Überschreitungsermächtigung weitere 19 Millionen Euro für die Erhöhung der Verbreiterung der Studienförderung zur Verfügung. "Das ist eine wichtige Maßnahme, um unsere Studierenden sozial abzusichern. In Österreich kann jeder studieren, der dazu motiviert und befähigt ist", sagte Brinek und wies darauf hin, dass Österreich bei den jährlichen Ausgaben pro Studierenden auf Platz vier und damit im europäischen Vergleich vor Staaten wie Deutschland oder Finnland liegt.

Akademikerquote fast verdreifacht

Der Erfolg der Universitätspolitik spiegelt sich in der überzeugenden Zahl der Studierenden. Nie zuvor gab es so viele Studierende; nie zuvor gab es mehr StudienanfängerInnen: im Wintersemester 2006 waren es 43.156. Die Zahl der AbsolventInnen ist auf Rekordniveau (2005/2006: 26.868) und steigt seit Jahren kontinuierlich an, freut sich die Abgeordnete. Die Akademikerquote hat sich in den letzten 15 Jahren fast verdreifacht. Sie stieg von rund sieben Prozent 1991 auf 20 Prozent 2006. Mit den europäischen Mobilitätsprogrammen haben in den letzten 15 Jahren 42.500 österreichische Studierende Erfahrungen im Ausland sammeln und ihren Horizont erweitern können, ein Spitzenplatz im europäischen Vergleich.

Chancen für junge Forscher sieht Brinek u.a. durch Exzellenzprogramme für österreichische Nachwuchswissenschafter und durch das Institute of Science and Technology (ISTA). Wichtig ist Brinek dabei die Frauenförderung, wobei die getroffenen Maßnahmen bereits Wirkung zeigen. So gibt es im Vergleichszeitraum 2002 bis 2006 um 38 Prozent mehr Professorinnen, 25 Prozent mehr Dozentinnen und 27 Prozent mehr weibliches nichthabiliertes wissenschaftliches und künstlerisches Personal. Die ÖVP-Abgeordnete verwies in diesem Zusammenhang auf das von Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn vorgestellte zehn Punkteprogramm zur Frauenförderung. "Erfolgreiche Programme zur Frauenförderung wie ‚excellentia’ und ‚fForte’ werden fortgesetzt", so Brinek abschließend.
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