Morak sieht Kunstpolitik Schmidts lediglich als Wille und Vorstellung zum Unverbindlichen

Wien (ÖVP-PK) - Von einer "Trendumkehr im Kunstbudget" könne keine Rede sein, stellt ÖVP-Kultursprecher Abg. Franz Morak fest. "Und das ist auch gut so." Denn das Doppelbudget 2007/08 für den Kunst- und Kulturbereich könne auf der positiven Entwicklung der letzten Jahre aufbauen, so Morak heute, Dienstag, zu den Beratungen des Budgetausschusses, Kapitel Kunst. ****

Morak sieht den weiteren Gesprächen über die finanzielle Entwicklung und Budgetierung im Kunstbereich "mit Interesse" entgegen, vor allem, was die Umsetzung angekündigter Vorhaben und die Lösung bestehender Probleme durch die zuständige Ressortministerin Schmidt betrifft. In diesem Zusammenhang nannte der ÖVP-Kultursprecher das Filmbudget, die Contentabgaben und das Künstlersozialversicherungsfondsgesetz.

Bedenklich sind für Morak die geplanten massiven Kürzungen im Bereich der gemeinnützigen Einrichtungen wie etwa das Serapionstheater oder der Musikverein. Darüber hinaus fehlen dem ÖVP-Kultursprecher Schwerpunkte bei der zeitgenössischen Kunst und bei wichtigen Kulturinitiativen. Vor allem die Kürzungen im Filmbereich, wo Rücklagen aufgelöst und unter den restlichen Budgetpositionen verteilt werden, sieht der ÖVP-Abgeordnete kritisch. "Für den Film bleiben euphemistisch genannte Vorbelastungen", was für Morak wohl eine sentimentale Reminiszenz an die Budgetpolitik a la Edlinger ist (dessen Mitarbeiterin Schmidt ja dereinst war), die die Schuldenpolitik zur Staatsdoktrin erklärt hat. "Schulden statt Filme ist der falsche Weg!"

Morak abschließend: "Was bleibt, ist: Österreich hat eines der höchsten Kulturbudgets im internationalen Vergleich. Doch das, was Ministerin Schmidt in der heutigen Sitzung geboten hat, war lediglich Kunstpolitik als Wille und Vorstellung zum Unverbindlichen." (Schluss)

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