Bayr fordert sofortige Freilassung von inhaftierten chinesischen Umweltaktivisten

Menschenrechte und verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt wichtige Dialogthemen

Wien (SK) - Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, hat mit Bestürzung auf die Meldung von der Festnahme des chinesischen Umweltaktivisten Wu Lihong reagiert. Bayr hat mit einem Brief an den chinesischen Botschafter in Österreich ihre Forderung nach Freilassung von Wu Lihong Nachdruck verliehen. In diesem Zusammenhang und in ihrer Eigenschaft als Mitglied des Menschenrechtsausschusses des Nationalrats appellierte sie auch an die Volksrepublik China, die UN-Menschrechtskonvention über bürgerliche und politische Rechte zu ratifizieren. ****

"China hat bereits einige Menschenrechtskonventionen ratifiziert", so Bayr, "deren Einhaltung wird aber immer wieder gebrochen, wie viele Menschenrechtsorganisationen berichten." Als wichtig unterstrich Bayr den Dialog zwischen der EU und China über den Stellenwert von Menschenrechten und ihre Einhaltung. Außerdem betonte Bayr in ihrem Brief an die Botschaft die Sorge um umweltpolitische Krisen, wie die Verschmutzung des Trinkwassers der südchinesischen Stadt Guangzhou, welches hochgradig mit Ammoniak, Fluorid und Schwermetallen belastet ist.

"Die Trinkwasserverschmutzung betrifft allein im Fall Guangzhou über 2,5 Millionen Menschen", so Bayr, "und es zeigt sich einmal mehr, dass Umweltschutz und Menschenrechte Hand in Hand gehen -beides sind globale Anliegen und bedürfen daher internationaler Aufmerksamkeit!" (Schluss) ps/mp

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