Unfallbilanz 2006: Rückgang der getöteten Jugendlichen im Straßenverkehr um 13%

Hausherr: Deutlicher Rückgang der Unfallzahlen bestätigt hervorragende Arbeit der Fahrschulen

Wien (PWK277) - "Der Rückgang der PKW-Unfallzahlen bei
Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren ist ein klarer Beweis dafür, dass die in den vergangenen Jahren eingeführten Ausbildungsmodelle wie Mehrphasenausbildung, vorgezogene Lenkberechtigung "L 17" oder die duale Fahrausbildung von den Fahrschulen ausgezeichnet umgesetzt wurden", freut sich Norbert Hausherr, Obmann des Fachverbandes der Fahrschulen anlässlich der heute präsentierten Unfallbilanz 2006.

Generell über alle Altersgruppen hinweg verringerte sich die Anzahl der getöteten Personen um 4,9% auf 730 Personen, die der Verletzten um 2,4% auf 51.930. Dem allgemeinen Trend des Unfallgeschehens entsprechend gab es auch eine deutliche Senkung der getöteten Kinder um 8%, erfreulicherweise ist eine kontinuierliche Verbesserung bei der Verwendung von Kinderrückhaltesystemen feststellbar. Ein Problemfall bleibt allerdings weiter die Gruppe der Mopedlenker. Hier stieg die Zahl der Verletzten auch heuer spürbar an, wenngleich ein starker Unterschied zwischen 15- und 16-jährigen Lenkern bemerkbar ist.

Eine Verbesserungsmöglichkeit im Zuge der Führerscheinausbildung sieht der Fachverband der Fahrschulen im Bereich der Fahrprüfung. Die Ausbildung der Fahrprüfer und die Durchführung der praktischen Fahrprüfung müssen einheitlichen Qualitätskriterien unterworfen werden.

"Wir sind mit der positiven Entwicklung der Unfallzahlen sehr zufrieden. Dies war ein weiterer wichtiger Schritt, das EU-Ziel der Halbierung der Verkehrstoten von 2001 bis 2010 zu erreichen. Wir sehen darin allerdings auch einen Auftrag, unsere ganze Kraft und Aufmerksamkeit vor allem auf die noch existierenden Problembereiche zu richten, um eine weitere Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Österreichs Straßen zu erreichen", erklärt Hausherr. (BS)

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