Glawischnig: Ökostromgesetz rasch reparieren

Nach Klimagipfel-Rethorik müssen Taten folgen

Wien (OTS) - "Wenn es Bundeskanzler und Umweltminister mit dem Klimaschutz wirklich ernst meinen, müssen sie dem gestrigen Gipfel der Unverbindlichkeiten und Lippenbekenntnisse rasch konkrete Taten folgen lassen", fordert Eva Glawischnig, stv. Bundessprecherin der Grünen. Eine der wenigen Neuigkeiten des Gipfels war die Ankündigungen von Gusenbauer und Pröll, das Ökostromgesetz evaluieren zu wollen. "Es würde mich freuen, wenn SPÖ und ÖVP ein Jahr nachdem sie dieses hervorragende Umweltgesetz zerschlagen haben zur Einsicht gelangt sind, dass das ein Schritt in die falsche Richtung war", so Glawischnig. "Eine Reparatur des Ökostromgesetzes für einen weiteren massiven Ausbau der Ökoenergien ist eine zentrale Klimaschutzmaßnahme, die viele tausend Arbeitsplätze in Österreich und die Weltmarktführerschaft für zahlreiche heimische Unternehmen bringen kann", so Glawischnig. Die Förderungen müssen angehoben werden, das erfolgreiche Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland, das bereits in mehr als 40 Staaten weltweit kopiert wurde, kann hier Vorbild sein. Die Grünen fordern eine entsprechende Gesetzesnovelle noch vor dem Sommer.

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