- 17.04.2007, 10:40:53
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Weinzinger zu BAWAG: Der Kolonialherr schlägt zu
"Wie lange wird diese Bank noch die Hausbank der Republik sein?"
Wien (OTS) - "Ist das "The American Way of Life", den man uns seit
Jahrzehnten aufschwatzen will? Mit Brachialgewalt werden auch über
'freie Unternehmungen' politische Machtziele verfolgt", dies stellte
heute der FPÖ-Finanzsprecher und Landesparteiobmann von
Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger zur aktuellen Diskussion über
die BAWAG fest.
"Als Cerberus die viertgrößte österreichische Bank - nämlich die
BAWAG P.S.K. - übernahm, wussten wir", so Weinzinger, "dass hier ein
Notverkauf stattfand und der Idealpartner nicht gefunden werden
konnte. Aber wie stark dieses traditionsreiche - ehemalig
österreichische - Bankinstitut in den Dienst des amerikanischen
Imperialismus gestellt werden würde, haben wir uns doch nicht
vorstellen können und wollen."
Nach Ansicht des FPÖ-Finanzsprechers seien die Kündigungen von aus
Kuba stammenden Kunden "nicht nur eine Frechheit der Sonderklasse,
sondern auch aus Datenschutzgründen höchst bedenklich. Wenn mit Daten
von Privatkunden bereits derart unsensibel umgegangen wird, so ist
die berechtigte Frage zu stellen, wie lange diese Bank noch die
Hausbank der Republik Österreich sein kann."
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
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