Weinzinger zu BAWAG: Der Kolonialherr schlägt zu

"Wie lange wird diese Bank noch die Hausbank der Republik sein?"

Wien (OTS) - "Ist das "The American Way of Life", den man uns seit Jahrzehnten aufschwatzen will? Mit Brachialgewalt werden auch über 'freie Unternehmungen' politische Machtziele verfolgt", dies stellte heute der FPÖ-Finanzsprecher und Landesparteiobmann von Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger zur aktuellen Diskussion über die BAWAG fest.

"Als Cerberus die viertgrößte österreichische Bank - nämlich die BAWAG P.S.K. - übernahm, wussten wir", so Weinzinger, "dass hier ein Notverkauf stattfand und der Idealpartner nicht gefunden werden konnte. Aber wie stark dieses traditionsreiche - ehemalig österreichische - Bankinstitut in den Dienst des amerikanischen Imperialismus gestellt werden würde, haben wir uns doch nicht vorstellen können und wollen."

Nach Ansicht des FPÖ-Finanzsprechers seien die Kündigungen von aus Kuba stammenden Kunden "nicht nur eine Frechheit der Sonderklasse, sondern auch aus Datenschutzgründen höchst bedenklich. Wenn mit Daten von Privatkunden bereits derart unsensibel umgegangen wird, so ist die berechtigte Frage zu stellen, wie lange diese Bank noch die Hausbank der Republik Österreich sein kann."

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