Allianz gibt Tipps für Hobbygärtner: Damit neben den Blumen kein Finanzdebakel blüht.

Wien (OTS) - Die Gartensaison hat begonnen, Millionen grüne Daumen treten wieder in Aktion. Doch das Freizeitvergnügen hat auch eine Kehrseite: Jährlich landen rund 10.000 Hobbygärtner im Krankenhaus. Besonders hart trifft es jene, die nach einem Unfall bleibende Schäden davontragen und für die enormen Kosten selbst aufkommen müssen.

Einmal wird der Gartenschlauch zur Stolperfalle, dann erwischt die Baumschere statt des Astes einen Finger, ein andermal muss der Kopf als Prellbock für den Stiel des Gartenrechens herhalten: Kleine Hoppalas wie diese sind schon jedem Hobbygärtner passiert.
Knapp die Hälfte der Österreicher widmet sich mehr oder weniger intensiv der Gartenarbeit, und die meisten Blessuren verlaufen glimpflich. Doch für 10.000 pro Jahr endet das Freizeitvergnügen im Krankenbett, nach Stürzen von der Leiter oft auch im Rollstuhl. Männer sind laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) wesentlich öfter betroffen als Frauen, weil sie die gefährlicheren Tätigkeiten übernehmen.

Die Familienexistenz steht auf dem Spiel

Viele Opfer sind doppelt gestraft, wenn sie keine private Unfallversicherung abgeschlossen haben. Denn von der gesetzlichen Unfallversicherung erhält man überhaupt keine Leistung, die gesetzliche Krankenversicherung zahlt bei Freizeitunfällen nur die Behandlungskosten. Wenn über diese Basisleistung hinausgehende Kosten anfallen, müssen sie - sofern man nicht zusätzlich privat unfallversichert ist - aus der eigenen Tasche finanziert werden. "Besonders schlimm trifft es Personen, die nach einem Freizeitunfall für immer invalid bleiben", erklärt Dr. Peter Loisel, Service-Experte der Allianz, "denn für sie steht möglicherweise die finanzielle Existenz auf dem Spiel." Unfälle seien oft mit enormen Folgekosten verbunden - zum Beispiel für behindertengerechte Umbauarbeiten in der Wohnung, Rehabilitationsmaßnahmen etc.

Wer soll das bezahlen?

Die Frage ist, ob man sich diese Ausgaben auch nach einem Jobverlust noch leisten kann. "Deshalb sollte man beim Abschluss einer Unfallversicherung darauf achten", so Loisel, "dass man im Ernstfall auch eine ausreichend hohe Kapitalleistung und eine monatliche Invaliditätsrente erhält." Ebenfalls empfehlenswert zur Abfederung finanzieller Krisen: eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die nicht nur bei unfallbedingter Berufsunfähigkeit in die Bresche springt.

Todesfalle Biotop & Co

Last, not least noch ein Tipp - weil sich jetzt auch die Kinder wieder öfter im Freien tummeln: Gartenteiche und Swimmingpools üben auf die Kleinen eine magische Anziehungskraft aus. Sie können aber schnell zur tödlichen Falle werden. Ertrinken ist laut KfV die zweithäufigste Todesursache bei Kleinkindern unter fünf Jahren. Für die Jüngsten kann bereits ein Wasserstand von wenigen Zentimetern lebensgefährlich sein, weil ihre Atmung aussetzt. Ist die Sauerstoffzufuhr zu lange unterbrochen, kann es zu bleibenden Hirnschäden kommen. Und auch in solchen Fällen gibt es keine gesetzliche Unterstützung bei dauernder Invalidität.
Daher der Rat des Allianz Experten: "Auch für Kinder entsprechend vorsorgen und sie nie unbeaufsichtigt in der Nähe von offenen Gewässern lassen."

Bilder zum Download im Anhang: Abdruck honorarfrei, Copyright Allianz - Dr. Peter Loisel, Service-Experte der Allianz
- Gefährlicher Heckenschnitt

Nützliche Links:

Querbeet durch den Garten - wie man seinen Garten unfallfrei pflegt
http://www.ots.at/redirect.php?querbeet

Gipsbein statt grüner Daumen - wichtige Sicherheitshinweise
http://www.kfv.at/index.php?id=340&L=&contUid=2067

Todesfalle Teich - Ertrinken bei Kleinkindern zweithäufigste Unfallart mit Todesfolge
http://www.kfv.at/index.php?id=825

Maßnahmen zur Absicherung von Biotopen und Schwimmteichen
http://www.ots.at/redirect.php?biotop

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