Gradauer fordert Neuausschreibung des staatlichen Zahlungsverkehrs

Wien (OTS) - "Die Kündigung der BAWAG-Konten kubanischer Staatsbürger nach dem Eigentümerwechsel ist eine Frechheit", so der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer.

Abgesehen von der Fragwürdigkeit dieser Aktion spricht sich Gradauer für eine Neuausschreibung der Staatskonten aus. "Ich verstehe nicht, warum die BAWAG nach diesem Finanzskandal und auch nach der Übernahme durch den US-Fonds Cerberus die Hausbank der Republik bleiben soll", stellt der FPÖ-Budgetsprecher fest.

"Alle Leistungen des Bundes müssen sich einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren unterziehen. Warum nicht auch die Führung der Staatskonten", so Gradauer. "Es gibt sicherlich österreichische Banken, die gleich gut wirtschaften können wie die BAWAG. Daran dürfte nach dem Karibik Desaster der BAWAG kein Zweifel bestehen", schließt Gradauer.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004