• 17.04.2007, 10:07:42
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FPÖ: Der Schnüffelskandal gegen die SPÖ im Jahre 2006 geht in die 2. Runde

ÖNB bei Abfragen in der Großkreditevidenz unter Verdacht

Wien (OTS) - "Gemäß der, von der SPÖ eingebrachten Strafanzeige,
wurden im August 2006 von Seiten dreier Mitarbeiter der
Finanzmarktaufsicht Abfragen zu SPÖ Konten getätigt. Wie sich nun
herausstellt, hat auch die Österreichische Nationalbank am 18. August
2006 hurtig Abfragen getätigt. So wurde bekannt, dass die ÖNB am 18.
August 2006 78 Abfragen von SPÖ Konten im Zeitraum 2001 bis 2006
getätigt hat. Diese konvertierte Aktion wurde von Mag. Andreas Ittner
(ÖNB), just der Mann, welcher die pikante Angelegenheit im
Untersuchungsausschuss ins Rollen gebracht hat, durchgeführt.

"Es ist ein Skandal, dass um Untersuchungsausschuss ein hochrangiger
Mitarbeiter der ÖNB Mitarbeiter der Finanzmarktaufsicht angepatzt hat
und sein eigenes Wirken dem Ausschuss verschweigt", meint FPÖ-NAbg.
Dr. Martin Graf, Vorsitzender des Banken-Untersuchungsauschusses. Es
würde bei der ÖNB offensichtlich nach der Methode "Haltet den Dieb"
vorgegangen.

Graf verlangt die Ausdehnung der Ermittlungen auf die -
offensichtlich nicht unschuldigen - Mitarbeiter der ÖNB. Der gesamte
Sachverhalt solle ohne Ansehen der Person aufgeklärt werden. Zu
klären sei nun, ob Daten aus der Großkreditevidenz aus der ÖNB an die
Medien weitergeleitet wurden, sagt Graf abschließend.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub

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