FPÖ: Der Schnüffelskandal gegen die SPÖ im Jahre 2006 geht in die 2. Runde

ÖNB bei Abfragen in der Großkreditevidenz unter Verdacht

Wien (OTS) - "Gemäß der, von der SPÖ eingebrachten Strafanzeige, wurden im August 2006 von Seiten dreier Mitarbeiter der Finanzmarktaufsicht Abfragen zu SPÖ Konten getätigt. Wie sich nun herausstellt, hat auch die Österreichische Nationalbank am 18. August 2006 hurtig Abfragen getätigt. So wurde bekannt, dass die ÖNB am 18. August 2006 78 Abfragen von SPÖ Konten im Zeitraum 2001 bis 2006 getätigt hat. Diese konvertierte Aktion wurde von Mag. Andreas Ittner (ÖNB), just der Mann, welcher die pikante Angelegenheit im Untersuchungsausschuss ins Rollen gebracht hat, durchgeführt.

"Es ist ein Skandal, dass um Untersuchungsausschuss ein hochrangiger Mitarbeiter der ÖNB Mitarbeiter der Finanzmarktaufsicht angepatzt hat und sein eigenes Wirken dem Ausschuss verschweigt", meint FPÖ-NAbg. Dr. Martin Graf, Vorsitzender des Banken-Untersuchungsauschusses. Es würde bei der ÖNB offensichtlich nach der Methode "Haltet den Dieb" vorgegangen.

Graf verlangt die Ausdehnung der Ermittlungen auf die -offensichtlich nicht unschuldigen - Mitarbeiter der ÖNB. Der gesamte Sachverhalt solle ohne Ansehen der Person aufgeklärt werden. Zu klären sei nun, ob Daten aus der Großkreditevidenz aus der ÖNB an die Medien weitergeleitet wurden, sagt Graf abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002