Einstein war gestern: Jugend Innovativ ist heute

Einreicherrekord im Jubiläumsjahr des Schulwettbewerbs

Wien (OTS) - Jugend Innovativ, der Schulwettbewerb für innovative Ideen, feiert 2007 sein 20-jähriges Bestehen - mit einem Rekord an Projekteinreichungen. 375 Teams österreichischer Schulen haben beim heurigen Wettbewerb ihre Ideen und Projekte in den Kategorien Design, Business, Engineering und Science eingereicht. Insgesamt beteiligten sich am heurigen - von der Förder- und Finanzierungsbank austria wirtschaftsservice im Auftrag des Unterrichts- und des Wirtschaftsministeriums ausgetragenen - Wettbewerb mehr als 1.600 Schülerinnen und Schüler.

Ein Rekord, der für Peter Takacs, Geschäftsführer der austria wirtschaftsservice, die Kraft der Innovation der Österreichischen Jugend belegt: "Seit 20 Jahren stellen Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten zum innovativen Denken und zur projektorientierten Umsetzung unter Beweis. Die von den Schülerinnen und Schülern entwickelten Projekte sind auch internationale konkurrenzfähig", ist Takacs überzeugt.

Jugend Innovativ als Challenge für projektorientiertes Denken

Mit dem Innovationswettbewerb für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Schulstufe zielt das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur insbesondere auf die Entwicklung von projektorientiertem Denken in fachübergreifenden Zusammenhängen ab: "Die Fähigkeit zur eigenständigen Entwicklung und konzeptionelle Umsetzung von Ideen ist eine wesentliche Fertigkeit in der Welt von heute und morgen", ist Bundeministerin Claudia Schmied überzeugt. Mit Jugend Innovativ ziele ihr Haus vor allem darauf ab, diese Fertigkeiten zu fördern und damit den Innovationsprozess für Jugendliche greifbar und erfahrbar zu machen. Der Erfolg von Jugend Innovativ und seinen Teilnehmer/-innen spreche dabei für sich. "Ich freue mich bereits auf die Präsentation der Projekte und darauf, die Siegerinnen und Sieger des heurigen Wettbewerbes persönlich auszeichnen zu können", so die Ministerin.

Innovatives Denken als Chance für die Wirtschaft

Der Wettbewerb Jugend Innovativ wird auch vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit unterstützt. Bundesminister Bartenstein betont anläßlich des 20. Wettbewerbs dabei vor allem die Wichtigkeit des innovativen Denkens als treibende Kraft der wirtschaftlichen Entwicklung: "Für mich ist es wichtig, die Fähigkeit zum innovativen Denken möglichst früh zu entwicklen. Interdisziplinäre Ansätze und die erfolgsorientierte Umsetzung von Ideen bilden die Basis für eine zielorientierte und nachhaltige Entwicklung - im Bereich der Schule ebenso wie in der Wirtschaft." Von der Qualität der Projekte zeigt sich dabei auch der Wirtschaftsminister beeindruckt.

Projektschau - Preisverleihung und die nächsten zwanzig Jahre...

Das Finale des Wettbewerbs Jugend Innovativ findet von 30. Mai bis 1. Juni 2007 im Technischen Museum in Wien statt; Höhepunkt ist die Prämierung der Sieger am 1. Juni. Die besten 20 Projekte präsentieren sich dabei in einer Ausstellung der internationalen Fachjury. Neben Geldpreisen winken den erfolgreichen Jugendlichen auch Reisepreise zu internationalen Wettbewerben wie dem EU-Contest for Young Scientists nach Valencia oder zur Jungforscherinnen-Messe in die USA.

"Unser Ziel ist es, das Konzept von Jugend Innovativ auszubauen und noch mehr Schülerinnen und Schüler sowie engangierte Lehrerinnen und Lehrer zur Teilnahme zu bewegen", meint Peter Takacs zur Zukunft von Jugend Innovativ. Die aws als Abwicklerin des Wettbewerbs sei dazu bereits in Gespräche mit den Auftraggebern eingetreten. Für die nächsten zwanzig Jahre Jugend Innovativ ist Takacs daher optimistisch: "Ich bin überzeugt, dass Projektorientierung und die praktische Umsetzung von innovativem Denken in Zukunft einen noch höheren Stellenwert im globalen Wettbewerb gewinnen werden. Österreichs Schülerinnen und Schüler sind dafür gut gerüstet."

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