Reform des Gesundheitswesens: "Runter mit den Scheuklappen!"

Auch Zusammenlegung von Krankenkassen darf kein Tabuthema sein

Wien (OTS) - Jan Oliver Huber, Generalsekretär des Branchenverbandes Pharmig, meint zur aktuellen Diskussion um die angedachte Zusammenlegung der neun Gebietskrankenkassen: "Es ist schade, dass es in Österreich noch keinen funktionierenden öffentlichen Diskurs darüber gibt, wie wir unser Gesundheitswesen zukunftssicher machen können. Daher sagen wir: Schluss mit der ständigen Verteidigung des Status quo und runter mit den Scheuklappen! Wir sollten alles der Reihe nach und in sinnvollen Schritten diskutieren: zuerst die gemeinsamen gesundheitspolitischen Ziele und erst in einem zweiten Schritt das WIE der mittelfristigen Umsetzung, einschließlich der Strukturänderungen, die zur Erreichung der Ziele notwendig sind. Unter anderem darf auch die Zusammenlegung von Krankenkassen kein Tabuthema sein."

Die kommenden Finanzausgleichsverhandlungen von Bund, Ländern und Gemeinden werden das Spitals- und Sozialversicherungssystem wieder in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Die Debatte um die Pflegefinanzierung macht eine offene, ehrliche Diskussion umso dringlicher. Huber dazu abschließend: "In anderen europäischen Ländern werden längst grundlegende Gesundheitsreformen diskutiert und beschlossen. Da dürfen wir uns in Österreich nicht mit dem x-ten provisorischen Schließen von Finanzierungslücken begnügen und sonst einfach alles beim Alten lassen!"

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