Klement: Klimastrategie statt Klimahysterie

FPÖ fordert Energieautonomie und bessere Energieeffizienz

Wien (OTS) - Der FPÖ-Energiesprecher, NAbg. DI Karlheinz Klement legte in der heutigen Pressekonferenz im Freiheitlichen Parlamentsklub zur aktuellen Klimaschutzdebatte erneut die Forderungen der "Blauen Umweltschutzpolitik" dar. Als die zwei freiheitlichen Hauptziele für nachhaltigen Klimaschutz formulierte er die Energieautonomie sowie eine bessere Energieeffizienz. "Wir wollen Umweltschutz - wir wollen Klimaschutz. Dazu muss man aber die richtigen Mittel einsetzen und darf nicht in eine Art Klimahysterie verfallen, wie das die Grünen momentan machen", stellte Klement fest und ergänzte, dass mit "erfundenen" Strategien der Klimaschutz nicht gehe.

Klement führte weiter aus, dass erfreulicherweise beim heutigen Klimaschutzgipfel im Bundeskanzleramt ein paar Punkte erkennbar gewesen wären, welche klar auf freiheitliche Forderungen zurückzuführen seien. Er erwähnte in diesem Zusammenhang zum Beispiel die Zweckbindung der Mineralölsteuer und wies aber nachdrücklich darauf hin, dass die neueste Anhebung von der FPÖ vehement abgelehnt würde.

Zur Energieautonomie forderte Klement, ein ähnlich gutes Gesetz für Österreich zu schaffen, wie etwa das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) in Deutschland. Durch Förderungen und Anreize, zum Beispiel beim Hausbau, könnte die Nutzung von Erneuerbaren Energien forciert werden.

"Obwohl sich die Österreicher bereits 1978 mehrheitlich gegen die Nutzung der Atomenergie ausgesprochen haben, fließt nicht nur Atomstrom durch Österreichs Leitungen - nein wir fördern sogar noch die Atomkraft. Österreich zahlt jährlich 40 Mio. Euro an Euratom. Damit wird mit österreichischen Steuergeldern die europäische Atomindustrie mitfinanziert", meinte Klement.
Die FPÖ fordert dahingehend den sofortigen Ausstieg aus dem Vertrag und jene Mittel, die dadurch frei werden, sind für Forschung und Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energie einzusetzen, um Österreich energieautonom zu machen.

Klement: "Speziell sind die "5 goldenen Zukunftsenergien" auszubauen und zu fördern, um in Zukunft eine bessere Nutzbarkeit sicherzustellen. Das sind die Bereiche Fotovoltaik, Solarthermie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie. Die öffentliche Hand ist aufgefordert, Geld in die Hand zu nehmen, um Österreich aus dem Würgegriff der Energieimporteure zu befreien."

In diesem Zusammenhang könnte auch der Ausstoß von CO2 reduziert werden und es wäre nicht mehr notwendig, den absolut unsinnigen Zertifikate-Handel zu unterstützen, sagt FPÖ-Energiesprecher und stellt weiter fest: "Diese geplanten Gelder, immerhin für 2007 46 Mio. Euro und für 2008 56 Mio. Euro, könnten wiederum in die Forschung und Entwicklung zur Nutzbarmachung alternativer Energieträger fließen."

"Schonung der natürlichen Ressourcen, Umstieg auf andere, alternative Energien, sowie Energieautonomie und bessere Energieeffizienz. Das ist der Unterschied - das ist "Blaue Umweltschutzpolitik", so Klement abschließend.

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