Stadlbauer zu Zuverdienstgrenze: ÖVP lernt nicht aus Fehlern

Wien (SK) - Als äußerst bedauerlich bezeichnete am Montag SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin und Nationalratsabgeordnete Bettina Stadlbauer das Beharren von Familienministerin Kdolsky auf der Zuverdienstgrenze. Kdolsky habe die jetzige Lösung im Zusammenhang mit den Rückforderungen selbst als "Chaos" bezeichnet, meinte Stadlbauer. "Wir haben uns daher Beweglichkeit erwartet", so die Bundesfrauengeschäftsführerin. ****

"Eine Reduktion der Arbeitszeit ist sehr wohl administrierbar. Die ehemalige Regelung der Teilzeitkarenz sei sehr gut angenommen worden und wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht", meinte Stadlbauer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die Regelung würde für ArbeitnehmerInnen in Betracht kommen. Bei der Einführung des Kindergeldes seien Selbständige und UnternehmerInnen im Vergleich zu ArbeitnehmerInnen begünstigt worden. Die Regelung des Zuverdienstes, wie sie die SPÖ vorsieht, würde nunmehr wieder den ArbeitnehmerInnen zu gute kommen.

Stadlbauer appellierte daher an die ÖVP diese sehr gerechte und gut administrierbare Lösung nochmals zu überdenken. (Schluss) up/mm

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