GLOBAL 2000: Klimagipfel kommt über Ankündigungspolitik nicht hinaus

Konkrete Maßnahmen fehlen

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 bezeichnet
es als "große Enttäuschung", dass die Bundesregierung nicht dazu bereit ist, die Klimastrategie aufzuschnüren, obwohl klar ist, dass Österreichs Klimaziel mit dieser Strategie nicht erreicht werden wird. "Damit kommt der heutige Klimaschutzgipfel über Ankündigungspolitik nicht hinaus", kritisiert Silva Herrmann, Klima-Sprecherin von GLOBAL 2000, die am Gipfel teilgenommen hat.

Die Erreichung des Kyoto-Ziels kann nur ein erster Schritt sein. Vielmehr müssen schon heute die Weichen für langfristige Klimaschutzziele gestellt werden. Daher braucht es ein Klimaschutzgesetz mit einem verbindlichen Reduktionsziel von minus 30 Prozent bis 2020. Um dieses Ziel zu erreichen, kommt die Politik an einer CO2-Steuer auf alle fossilen Energieträger nicht vorbei. Kurzfristig müssen vor allem Maßnahmen auf dem Verkehrssektor getroffen werden, dem Klimasünder Nummer Eins.

GLOBAL 2000 begrüßt die Ankündigung, dass es jährlich einen Klimagipfel geben soll. Allerdings müssen dort konkrete Vorschläge diskutiert werden, mit klaren Ergebnissen. GLOBAL 2000 nimmt die Ankündigung der Reform des Ökostromgesetzes sehr ernst. "Wir werden alles daran setzen, dass das Ökostromgesetz auch wirklich im Sinne des Klimaschutzes reformiert wird", so Herrmann abschließend.

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