LH Haider: Kärntens Top-Position als Wirtschaftsstandort weiter gefestigt

2006 Rekordjahr bei Förderungen - Höchststand bei Neugründungen und stärkster Rückgang bei Firmeninsolvenzen - Sehr gute Arbeitsmarktdaten im März 2007

Klagenfurt (LPD) - Eindrucksvolle Wirtschaftsentwicklung,
steigende Beschäftigung und sinkende Arbeitslosigkeit: Kärnten befindet sich auf einem Erfolgsweg, der vom Land durch Förderungen sowie konjunkturbelebende Maßnahmen und Investitionen maßgeblich unterstützt wird. Landeshauptmann Jörg Haider verweist auf den Jahresförderbericht 2006 des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF), "der den Boom des Wirtschaftsstandortes Kärnten mehr als deutlich macht". Morgen, Dienstag, legt Haider den vom Kuratorium des KWF bereits behandelten Bericht dem Kollegium der Landesregierung vor.

So wurden vom KWF im Vorjahr 1.262 Förderfälle mit einem Gesamtfördervolumen von 120,25 Mio. Euro genehmigt. Damit konnte ein Investitionsvolumen von 1,2 Mrd. Euro unterstützt werden. Gefördert wurden 1.044 Einzelbetriebe und sieben Bildungseinrichtungen, hinzu kommen noch 23 Abwasserentsorgungsinvestitionen.1.206 Förderfälle, also 96 Prozent, entfielen auf kleine und mittlere Betriebe, hebt der Landeshauptmann hervor. Die unterstützten Betriebe umfassen laut Haider rund 25.300 Arbeitsplätze. Durch die geförderten Projekte konnten 2.900 weitere geschaffen werden.

2006 war jedenfalls ein Förderrekordjahr für Kärnten. Dies ist auch auf die auslaufende EU-Programmperiode, das 160 Mio. Euro schwere Konjunkturpaket von Land und Bund sowie auf die Kleinstgewerbeförderung des Landes zurückzuführen, erklärt Haider. So ist die Zahl der Förderfälle gegenüber dem Durchschnitt der Vergleichsperiode 2002 bis 2005 um 87 Prozent gestiegen. Der Förderbarwert hat sich mit einem Plus von 186 Prozent sogar nahezu verdreifacht. Das Fördervolumen hat sich um 150 Prozent, das dem zu Grunde liegende Investitionsvolumen um 205 Prozent erhöht. Damit verbunden ist auch das durchschnittliche Investitionsvolumen pro Förderfall (960.782 Euro) gegenüber der Vergleichsperiode sehr stark angestiegen, nämlich um 63 Prozent. Der durchschnittliche Förderbarwert betrug 90.710 Euro, was ein Plus von 53 Prozent bedeutet.

Aus dem Technologiefonds wurden 2006 148 Projekte mit einem Barwertvolumen von 34,64 Mio. Euro genehmigt. Das Gesamtbudget ist gegenüber dem Durchschnitt des Vergleichszeitraums 2002 bis 2005 mit plus 91 Prozent deutlich gestiegen. Insgesamt wuchsen die Zahl der Projekte, die durchschnittliche Projektgröße und der durchschnittliche Förderbarwert pro Projekt.

2006 war auch bei den Neugründungen ein Rekordjahr. Mit 1.788 Neugründungen wurde hier ein neuer Höchststand erreicht. Gleichzeitig ist auch die Zahl der Firmeninsolvenzen in Kärnten sinkend, verweist der Landeshauptmann auf aktuelle Daten des "Kreditschutzverbandes von 1870". Im ersten Quartal 2007 verzeichnet Kärnten mit 20 Prozent den österreichweit stärksten Rückgang bei Firmeninsolvenzen.

Kärnten kann damit auch am Arbeitsmarkt auf sehr gute Daten verweisen und liegt bei vielen Werten deutlich besser als der Österreichschnitt. 2006 wurde erstmals der Wert von über 201.000 Beschäftigten im Jahresdurchschnitt erreicht. Laut Arbeitsmarktservice (AMS) stieg im März 2007 die Zahl der Beschäftigten in Kärnten gegenüber den Vorjahresmonat um 2,8 Prozent (Österreich 2,7 Prozent). Die Zahl der Arbeitslosen sank um 12,7 Prozent (Österreich 12,5 Prozent). Die Zahl der Lehrstellensuchenden nahm in Kärnten um 7,9 Prozent ab, während es ein enormes Plus von 23,4 Prozent bei den offenen Lehrstellen gab. In Gesamt-Österreich hingegen gab es nur um 7,5 Prozent weniger Lehrstellensuchende, während auch die Zahl der offenen Lehrstellen abnahm (minus 2,7 Prozent).
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