Jazzfest Wien mit "Ikonen", Vielfalt und großem heimischen Anteil

Wien (OTS) - "Ikonen der Musikwelt" von Juliette Greco bis Paul
Anka in der Wiener Staatsoper, thematische Schwerpunkte zu den Themen "Saxophon", "Vocalists" und "Strings", insgesamt 76 Ensembles, davon mehr als 40 Prozent aus Österreich, mit 362 Musikern aus insgesamt 19 Ländern an 17 Schauplätzen der Stadt: wie jedes Jahr bringt das Jazzfest Wien, heuer vom 25. Juni bis 12. Juli, eine Fülle musikalischer Highlights und leistet damit, so Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny im Pressegespräch in der Wiener Staatsoper mit Veranstalter Fritz Thom, einen essenziellen Beitrag zum kulturellen Sommerprogramm der Stadt. Mit dem Mix aus internationalen und heimischen Musikern und der einem Angebot, das Breite und Qualität vereint, werde das Festival allen Ansprüchen gerecht. Eine Reihe von Konzerten bei freiem Eintritt mache die Musik für alle ihre Fans zugänglich. 345.000 Euro steuert die Stadt Wien heuer zum Festival im Rahmen eines Dreijahresvertrages bei, eine reihe von Sponsoren vom Sportwettenanbieter Tipp 3 bis zur Fernwärme Wien mit ihrem bereits traditionellen Konzert leisten ebenfalls einen gewichtigen Beitrag.****

Ikonen in der Staatsoper

Den Reigen der Musikikonen in der Wiener Staatsoper startet am 1. Juli die "Muse der Existenzialisten" Juliette Greco, es folgen "Killing me softly"-Legende Roberta Flack, der frühere Beach Boys-Barde Brian Wilson, Swing-Klassiker Paul Anka, Gitarrenwunder George Benson und Vokalkünstler Al Jarreau sowie Dionne Warwick, die den würdigen Schlusspunkt der Konzertreihe in der Oper am 6. Juli besorgt.

Stimmige Schauplätze für vielfältiges Konzertangebot

Stimmige Schauplätze neben der Oper sind unter anderem das Volkstheater mit einer Begegnung des türkischen Musikers Burhan Öcal mit Akkordeon-Matador Dobrek Bistro am 29. Juni, die Fernwärme Wien, in der am 30. Juni Willy de Ville, die Mojo Blues Band und ein noch geheimer Special Guest zum Kartenpreis von zwei Euro aufspielen, und die Wiener Kammeroper mit prominenten Gästen wie dem Vibraphonisten Bobby Hutcherson (27. Juni) und dem Saxophonisten David Murray (28. Juni), der gemeinsam mit Archie Shepp (6. Juli) und Gato Barbieri (7. Juli), beide im Arkadenhof des Wiener Rathauses, für einen Saxophon-Schwerpunkt höchster Güte sorgt. Eintritt frei ist beim Konzert der heimischen Jazzlegende Erich Kleinschuster im Arkadenhof am 8. Juli angesagt. "Strings" lautet das Hauptthema im BaCa Kunstforum, u. a. mit dem Gitarristen Lionel Loueke (3. Juli), dem Harfenisten Edmar Castaneda und dem skandinavischen Jazzviolinisten Ola Kvernberg. Im WUK sorgt John Scofield am 4. Juli gemeinsam mit Medeski Martin & Wood für kreative Klänge.

Freikonzerte am Rathausplatz

Eine Reihe aufregender Jazzstimmen der jüngeren Generation ist bei den Freikonzerten auf dem Wiener Rathausplatz zu hören. Der Reigen reicht von der Kanadierin Holly Cole am 9. Juli über Simphiwe Dana aus Südafrika am 10. Juni zu Robin Mc Kelle aus den USA am 11. Juli und der Malia aus Malawi am 12. Juli. "Woman" heißt auch die Devise bei den Freikonzerten auf der Summerstage mit Jaqueline Patricio da Luz, Valerie und Monika Ballwein. Bereits am 25. Juni spielen das Taj Mahal Trio und die Dorretta Carter Group beim Jazz Fest Wien kick off bei freiem Zugang im Hof des Museumsquartiers auf.

Musik in den Wiener Klubs

Mit der "Unversal Jazz Club Night" legen sieben Wiener Klubs am 26. Juni ein Zeugnis für die Vitalität der Jazzstadt Wien ab. Das Jazzland, u. a. mit der Vienna Swing Factory und dem Fritz Paur Trio, der Reigen mit Mike Ottis und Gino Sitson und Porgy & Bess mit u.a. Lee Konitz und Wolfgang Puschnig bieten im Rahmen des Festivals weitere musikalische Highlights in zwangloser Klubatmosphäre.

Weitere Informationen und Tickets gibt es ab sofort unter www.viennajazz.org/ ; Tel-Hotline: 408 60 30

Tickets gibt es auch in den Filialen der Bank-Austria-Creditanstalt, im Theater an der Wien, im Wien-Ticket Pavillon bei der Staatsoper sowie bei Wien Ticket unter Tel 58885, und im MQ-Point, Museumsquartier. Karten zu zwei Euro für das Konzert in der Fernwärme Wien sind auch bei Wien-Xtra, 1., Babenbergerstraße 1 erhältlich. (Schluss) gab

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