Negativsteuer: GROSZ: SPÖ-Versprechen halten nicht einmal 24 Stunden

Gerechter Mindestlohn und Mitarbeiterbeteiligung über Investivlohn gefordert

Wien (OTS) - Als nächsten "roten Kapitalumfaller" bezeichnet BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz die großspurigen Ankündigungen von SPÖ-Sozialminister Buchinger, eine Negativsteuer einzuführen. Dieses Modell ist laut den heutigen Aussagen des Koalitionspartners ÖVP aber bereits wieder Geschichte, sagt Grosz: "Mittlerweile halten die Versprechen der SPÖ nicht einmal mehr 24 Stunden und Buchinger muss sich nach der klaren ÖVP-Abfuhr einmal mehr zähneknirschend geschlagen geben. Dieses Kasperltheater am Rücken der Österreicherinnen und Österreicher ist beispielhaft für die ersten 100 Tage der großen Koalition."

Das BZÖ kritisiert in diesem Zusammenhang das krasse Missverhältnis zwischen der geplanten Grundsicherung in der Höhe von 726 Euro und dem geplanten Mindestlohn von 1.000 Euro, was lediglich 850 Euro netto bedeutet. Hier sieht Grosz Handlungsbedarf: "Das BZÖ fordert, den Mindestlohn für Vollzeitarbeit auf mindestens 1.300 Euro brutto anzuheben. Damit bleibt den Menschen auch wirklich etwas übrig und Leistung würde endlich entsprechend belohnt werden."

Grosz verlangt weiters die sofortige Umsetzung des vom BZÖ bereits beantragten Investivlohnmodells. Mitarbeiter sollen dabei gerecht am Gewinn des Unternehmens beteiligt werden. Derzeit steigen die Unternehmensgewinne überproportional, während die Löhne und Gehälter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vergleichsweise gering ansteigen. "Dieses Modell würden den Mitarbeitern deutlich mehr Verdienst bringen. Dadurch steigt die Leistungsbereitschaft und damit wiederum der Ertrag des Unternehmens. Das wäre Fairness gegenüber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern", so Grosz abschließend. (Schluss)

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