Kranzl: Erfolg der Budgetverhandlungen: F&E-Quote steigt 2007 auf 2,54% des BIP

F&E-Ausgaben steigen auf 6,83 Milliarden Euro

Wien (OTS) - "Der kontinuierlich Anstieg der österreichischen Forschungsausgaben setzt sich auch 2007 fort. Mit einer geschätzten Forschungsquote von 2,54% des BIP liegt Österreich nach wie vor deutlich über dem europäischen Durchschnitt", erklärte Forschungs-Staatssekretärin Christa Kranzl anlässlich der heutigen Veröffentlichung durch die Statistik Austria. Das bedeutet, dass die Gesamtsumme der Ausgaben für in Österreich durchgeführte Forschung und Entwicklung im heurigen Jahr um 8,1% gegenüber 2006 ansteigen werden. Laut aktueller Daten werden die Gesamtausgaben heuer 6,83 Milliarden EURO betragen. Einen wesentlichen Anteil an der Steigerung haben die signifikanten Erhöhungen der Ausgaben des Bundes: sie werden 2007 um 12,9% über dem Niveau des Vorjahres liegen und erreichen heuer rund 2,13 Mrd. EURO oder 37,4% der Gesamtausgaben. "Es freut mich, dass unsere Budgetverhandlungen konstruktiv und erfolgreich waren. Damit haben wir die Grundlage dafür geschaffen, dass sich der Aufwärtstrend im Bereich F&E fortsetzt", so Kranzl.

"Die Erhöhung der F&E-Ausgaben muss vor allem auch dazu führen, dass Forschung einen größeren Teil der Unternehmen erfasst, angesichts der kleinteiligen Struktur der österreichischen Wirtschaft in besonderem Maße auch kleine und mittlere Unternehmen", kündigte Staatsekretärin Christa Kranzl an. Denn diese weisen die höchste Steigerungsrate auf. Allein bei der Anzahl der Forschung treibenden Kleinstbetrieben betrug diese Steigerung zwischen 1998 und 2004 an die 160%. Schon heute schlagen sich Österreichs KMUs auch international hervorragend. Sieht man sich die Beteiligung am 6. EU-Forschungsrahmenprogramm an, dann entfielen auf den Unternehmenssektor insgesamt rund 24%, der KMU-Anteil daran betrug 16%. Damit liegen wir auch sehr gut im europäischen Vergleich, denn der Anteil der europaweiten Beteiligung von KMUs am Rahmenprogramm betrug nur 14%.

"Die positive Entwicklung der letzten Jahre setzt sich kontinuierlich fort. Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung haben sich seit 1998 mehr als verdoppelt. Wir haben damit nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs weiter gestärkt, gerade in diesem Bereich werden nachhaltig qualitativ hochwertige Arbeitsplätze geschaffen", so Kranzl. "Wir haben viel erreicht und sind ins Spitzenfeld Europas vorgerückt. Dennoch müssen wir unsere Anstrengungen verstärken um diese Topposition weiter auszubauen", erklärte Kranzl abschließend.

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