Kalina zu Lopatka: Schmutzkübel wird sich nach hinten ergießen

Verknüpfung Rapid-Eurofighter blanker Unsinn

Wien (SK) - "Sportstaatssekretär Lopatka greift in alter Manier wieder zum Schmutzkübel. Dieser wird sich aber wie schon am 1. Oktober 2006 nach hinten ergießen", so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina. Eine künstlich hergestellte Verbindung zwischen dem Fußballklub Rapid und der Anschaffung von überteuerten Kampfflugzeugen sei "blanker Unsinn", erklärte der SPÖ-Bundesgeschäftsführer am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Österreich wisse, wer für die Anschaffung der Flieger verantwortlich gewesen sei. ****

"Ganz Österreich weiß, dass es bei der Eurofighter-Beschaffung nicht mit rechten Dingen zugegangen ist und wer dafür verantwortlich ist", sagt Kalina. Laut dem Nachrichtenmagazin "profil" glauben 77 Prozent der Österreicher, dass es beim Eurofighter-Ankauf zu Bestechung gekommen ist. "Der Ankauf wurde unter einer von ÖVP-FPÖ-BZÖ gebildeten Regierung getätigt, von ÖVP-Minister Platter unterschrieben und von der ÖVP bis zum heutigen Tag mit Zähnen und Klauen verteidigt."

"Wir fordern die ÖVP eindringlich auf, im Interesse der Steuerzahler mit der SPÖ einen Schulterschluss der Vernunft einzugehen", sagte der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. Die ÖVP sei jetzt aufgefordert, nach vorne zu blicken und im Interesse der Republik gemeinsam mit der SPÖ die beste Lösung für die österreichische Luftraumverteidigung zu finden. Die beste Lösung heißt auch eine wirtschaftlich günstige Lösung, schloss Kalina. (Schluss) gd

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