Trannacher: "Rote Karte für Zwangsprostitution!"

Besondere Aktualität des Themas vor dem Hintergrund der Fußball-EM 2008 - Sensibilisierung der Bevölkerung und vorausschauendes Handeln der Organisatoren wichtig

Klagenfurt (SP-KTN) - "Es ist erschreckend, wie viele Frauen bei sportlichen Großereignissen zur Prostitution gezwungen werden", sprach sich heute, Montag, die Frauenvorsitzende der SPÖ-Kärnten, LAbg. Sieglinde Trannacher, vor dem Hintergrund der Fußball-EM 2008 für die "rote Karte für Zwangsprostitution" aus. Im Zusammenhang mit der Fußball-WM in Deutschland "stand eine Zahl von 30.000 bis 40.000 zusätzlichen Prostituierten rund um die Austragungsorte im Raum", untermauerte Trannacher die Bedeutung dieser Thematik, die nächstes Jahr im Zuge der Europameisterschaft auch Klagenfurt betreffen wird.

"Es sei wichtig, entschieden gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel vorzugehen, vor allem aber, die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren", betonte die SP-Frauensprecherin die zentralen Anliegen der SozialdemokratInnen. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema "ist keine Randerscheinung, sondern so wichtig wie die Fußballergebnisse", forderte Trannacher die Organisatoren der Fußball-EM auf, sich schon im Vorfeld damit auseinander zu setzen und aktiv zu werden.

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