Findeis: Auch die Wirtschaft fordert Beibehaltung der Grenzkontrollen

Sicherheit der Menschen muss oberste Handlungsmaxime sein

St. Pölten, (SPI) - Nun kommt auch von der niederösterreichischen Wirtschaft die dringende Forderung nach einer Beibehaltung der Grenzkontrollen im Zuge der Öffnung der Schengengrenzen im kommenden Jahr. "Vollkommen zu Recht fordern die Wirtschaftstreibenden im Waldviertel, dass auch in Zukunft der Grenzschutz erhalten bleibt. Dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen muss unbedingt Rechnung getragen werden", fordert der Sicherheitssprecher der SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Hermann Findeis. Gerade im Wald- und Weinviertel gibt es Befürchtungen, dass es zu noch mehr Einbrüchen und Diebstählen kommen könnte. Außerdem wird ein weiterer Kaufkraftabfluss befürchtet. "Die Kriminalitätsstatistik der letzten Monate ist ein Alarmsignal! Die Exekutive hat bereits jetzt unter dem drastischen Personalmangel zu leiden. Hier die Kontrollen noch weiter abzubauen, ist sicher ein vollkommen falscher Schritt", so Findeis weiter.****

Immer mehr und immer schwerere Kriminalfälle stehen im Zusammenhang mit der international organisierten Kriminalität. "Es ist daher vielmehr notwendig, dass im Falle der Schengen-Erweiterung an der gesamten Grenze zu unseren EU-Nachbarn die grenz- und fremdenpolizeilichen Agenden, wie die sogenannte Schleierfahndung, weiter von den ehemaligen Grenzüberwachungsposten, den jetzigen Grenzpolizeistationen, mit den ursprünglich systemisierten Personalständen durchgeführt werden. Die kriminalpolizeilichen Aufgaben sollen von Spezialisten des Landeskriminalamtes und der Sicherheitsdirektion wahrgenommen werden, damit auch international agierenden Tätergruppen das Handwerk gelegt werden kann", so Findeis weiter. "Unsere oberste Handlungsmaxime muss ganz einfach die Sicherheit der Menschen in unserem Land sein", so Findeis abschließend.
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