ÖVP-Offensiv 2: Lopatka: Fußball ist wichtiger Jobmotor

Fußball ist innerhalb des Sports Jobmotor Nr.1, schafft in Österreich tausende Arbeitsplätze und bewegt als Spitzen- und Breitensport hunderttausende Österreicher/innen

Wien, 16. April 2007 (ÖVP-PD) „Fußball ist weltweit Sport Nr. 1. Fußball ist auch in Österreich viel positiver zu sehen, als die Schlagzeilen der vergangenen Wochen es vermuten lassen. Und Fußball ist innerhalb des Sports Jobmotor Nr. 1“, so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka im Rahmen der „ÖVP-Offensiv“-Reihe zum Thema „Sport schafft Arbeit - 418 Tage vor der EURO 2008“. Woche für Woche nehmen hunderttausende Österreicher/innen als aktive Spieler/innen, Zuschauer/innen, Angestellte oder freiwillige Helfer/innen am Fußballgeschehen teil. Die Bundesliga ist mit bereits weit über einer Million Besucher in dieser Saison auf dem Weg zu einem neuen Rekord, im Schnitt besuchen mehr als 8.000 Fans die Spiele in den Stadien. „Profi- und Amateurfußball-Vereine sind wirtschaftliche Unternehmungen, die laut IHS-Studie permanent mehr als 5.500 Arbeitsplätze in Österreich sichern, für eine Wertschöpfung von 280 Millionen Euro sorgen und eine Kaufkraft von knapp 230 Millionen Euro erzielen“, sagte Lopatka. ****

„Fußball erzeugt Emotionen, bewegt Menschen und schafft Arbeit“, betonte der Sportstaatssekretär. Daneben sei der Breitensport Fußball mit rund 600.000 aktiven Fußballer/innen in über 2.200 Vereinen ein wesentlicher Faktor im Gesundheitsbereich. „Die Gegenüberstellung aller Kosten, die Sportunfälle verursachen, mit dem Nutzen, der regelmäßigen Bewegung und Sport auf die persönliche Gesundheit, haben positive Effekte auf das eigene Wohlbefinden und somit auch auf das Gesundheitssystem. Alleine Fußball erbringt einen volkswirtschaftlichen Nutzen von rund 77 Millionen Euro.“ Fußball verkörpere die Symbiose von Sport als Gesundheits- und vor allem als Wirtschaftsfaktor, das werde gerade angesichts der Fußball-Europameisterschaft 2008 deutlich vor Augen geführt. „Acht bis zehn Milliarden TV-Zuseher weltweit, zehn Millionen Kartenvorbestellungen bereits in der ersten
Verkaufsphase, eine Million zusätzliche Nächtigungen in Österreich, Kaufkrafteffekt von rund 260 Millionen Euro, Wertschöpfung in Österreich von über 320 Millionen Euro und ein Plus von über 5.000 zusätzlichen Jahresbeschäftigungsplätzen lassen die Dimensionen dieser größten Sportveranstaltung in der Geschichte Österreichs erkennen“, zeigte sich Lopatka erfreut.

„Sport sichert bereits heute jeden zehnten Arbeitsplatz in Österreich und unterstützt daher nachhaltig das große Ziel der Bundesregierung, Vollbeschäftigung bis 2010 zu erreichen“, so Lopatka. Die Bundesregierung habe bereits früh die Bedeutung der EURO 2008 als „einmalige Chance mit einem Beschäftigungs-, Wachstums- und Imageschub für ganz Österreich“ erkannt, so Lopatka. Die Investitionen des Bundes in Höhe von mehr als 130 Millionen Euro in die Modernisierung der Stadien, die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, Ausarbeitung der Verkehrs- und Kombiticketkonzepte und in die weltweite Tourismuswerbung seien daher als „nachhaltiges Investment mit einer hohen Rendite für Österreich“ zu sehen. „Es profitieren nicht nur die Austragungsstädte, sondern die ganze Republik. Denn wer eine EURO perfekt über die Bühne bringt, bewirbt das ganze Land“, betonte Lopatka abschließend.

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