Kickl: Problem der Armut an Wurzel packen

Familiensplitting und Mindestlohn geeignete Maßnahmen

Wien (OTS) - Es sei zwar erfreulich, dass Sozialminister Buchinger sich neben PR-Aktionen auch mit dem immer drängender werdenden Problem der Armut in Österreich auseinandersetze, allerdings würden die von ihm vorgeschlagenen Maßnahmen nicht umfassend genug greifen. So fehle es grundsätzlich noch immer völlig an der notwendigen Differenzierung von Staatsbürgern und Nichtstaatsbürgern in Form eines eigenen Sozialversicherungssystems, wie die FPÖ das fordere. Im Detail sei außerdem ein ordentlicher Mindestlohn, vom dem man tatsächlich leben könne, ein wirklich sinnvoller und menschenwürdiger Ansatz, erklärte heute FPÖ-Arbeits- und Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl zu den aktuellen Vorschlägen des Sozialministers. Buchinger wolle dagegen mit seinem Vorschlag offenbar weiter daran arbeiten, immer mehr Menschen in die Abhängigkeit des Staates zu führen, statt ihre Eigenständigkeit zu stärken.

Die rot-schwarze Regierung müsse zudem endlich die günstigen Konjunkturdaten ausnützen und die sofortige Einführung eines Steuermodells im Sinne des Familiensplittings zur Einkommensstärkung der österreichischen Familien in Angriff nehmen, so Kickl. Derzeit sei es leider so, dass die die Entscheidung für Familie und mehrere Kinder gleichbedeutend mit einem Leben an oder unter der Armutsgrenze sei. Kickl verwies darauf, dass derzeit Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre über ein Viertel aller Armutsgefährdeten in Österreich ausmachten und mehr als ein Drittel aller armutsgefährdeten Kinder in Haushalten mit drei oder mehr Kinder leben würden. "Dieser Zustand ist eine Schande für unsere Gesellschaft. Hier muss angesetzt werden und zwar sofort. Die Regierung soll die günstige Konjunkturgelegenheit beim Schopf packen und damit wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vornehmen", schloss Kickl.

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