VCÖ: Verkehrslawinen verhindern das Erreichen des Kyoto-Ziel!

VCÖ: Klimafreundlichen Verkehr fördern!

Wien (OTS) - Der VCÖ fordert beim heutigen Klimaschutzgipfel die stärkere Förderung von klimafreundlichem Verkehr. Die Treibhausgas-Emissionen des Lkw-Verkehrs haben sich seit dem Jahr 1990 auf 10,2 Millionen Tonnen verdreifacht. Für den Großteil der CO2-Emissionen des Verkehrs sind die Pkw verantwortlich, mit zuletzt 13 Millionen Tonnen. Der VCÖ betont, dass die Österreicher im Vorjahr durch Gehen, Radfahren und die Benützung des Öffentlichen Verkehrs 3,44 Millionen Tonnen CO2 vermieden haben.

"Die Verkehrslawinen verhindern, dass Österreich ans Kyoto-Klimaziel kommt. Österreich muss endlich klimafreundliche Mobilität mehr fördern", betont VCÖ-Experte DI Martin Blum, der den VCÖ beim Klimaschutzgipfel vertritt. Der VCÖ fordert mehr steuerliche Anreize für ein klimafreundliches Verhalten sowie mehr Öffentlichen Verkehr.

"Ein Klimacent auf Sprit, gleich hohes Kilometergeld für Bahnfahren wie für Autofahren, höhere Steuern für "Spritfresser", die Förderung von Betrieben, die den Gütertransport auf die Schiene verlagern und eine flächendeckende Lkw-Maut sind wichtig für den Klimaschutz", betont VCÖ-Experte Blum. Zentral sind auch niedrigere Tempolimits und eine verkehrsparende Raumordnung. Neue Siedlungen und Betriebe sollen dort errichtet werden, wo es ein Öffentliches Verkehrsnetz gibt. Der Bau von Einkaufszentren am Stadtrand ist zu bremsen, die Nahversorgung stärker zu fördern.

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