ASFINAG: Härtetest der Tunnellüftungsanlagen auf der S1 erfolgreich

Ergebnisse bestätigen exzellenten Sicherheitsstandard

Wien (OTS) - Der Brandtest mit Echtfeuer wurde in Kooperation mit der Feuerwehr und der Exekutive durchgeführt. Um eine reale Brandsituation zu simulieren, wurden zwei Behälter mit einem Benzin-Diesel-Gemisch entzündet. Der so entstandene Brand hatte eine Leistung von ca. 3 Megawatt - dies entspricht dem Vollbrand eines PKWs.

Um der ausgeprägten Windsituation im Wiener Becken Rechnung zu tragen, wurde gleichzeitig mit dem Brand, am Portal des Tunnels mit einem auf einem LKW montierten Großventilator eine Starkwindsituation simuliert. So wurde geprüft, ob die adaptierten Lüftungseinrichtungen mit wenig Verwirbelungen den Rauch in Deckennähe abtransportieren und damit eine Selbstrettung der Verkehrsteilnehmer im Brandfall gewährleistet werden kann.

Die Lüftungsanlagen der Tunnels Vösendorf und Rannersdorf haben diese Tests bravourös gemeistert und gezeigt, dass die Tunnellüftungsanlagen zu den sichersten Anlagen zählen.

Zeitgleich mit der Eröffnung der S 1, der Wiener Außenring Schnellstraße, trat einerseits das Straßentunnelsicherheitsgesetz in Kraft und andererseits gab es eine Revision der Richtlinien für Tunnellüftung. Für die Realisierung der verschärften Bestimmungen gibt es zwar mehrjährige Übergangsfristen, doch hat sich die ASFINAG auf Grund des hohen LKW-Anteils auf der S 1 zur sofortigen Adaptierung der Tunnellüftungssysteme entschieden.

Nach der Umrüstung, die bereits Ende 2006 vollzogen wurde, wurden nun in der vergangenen Woche die neuen Lüftungsanlagen in den Tunnels Vösendorf und Rannersdorf in Betrieb genommen und mit einem Brandversuch auf Wirksamkeit getestet.

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