Kalina zu Eurofighter: "ÖVP soll mit uns an einem Strang ziehen"

Entschuldigung gegenüber Darabos angebracht

Wien (SK) - "Ich fordere die ÖVP bezüglich des Eurofighter-Kaufes zum Umdenken auf. Entscheidendes Ziel ist jetzt, dass der überteuerte Kauf billiger wird. Die ÖVP soll gemeinsam mit der SPÖ als Partner und dem Eurofighteruntersuchungsausschuss an einem Strang ziehen, um den Österreichern Steuergeld zu sparen, sei es mit Vertragsausstieg, Minimierung der Stückzahl oder Betriebskostenreduktion", so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Nach den beinahe täglichen Enthüllungen über dubiose Geldflüsse und Machenschaften, ist jetzt das Entscheidende, dass wir gemeinsam am Ziel der Luftraumüberwachung zu den günstigsten Bedinungen für Österreich arbeiten. Denn der größte Schildbürgerstreich war die bisherige Vorgangsweise beim Eurofighterkauf", stellte Kalina klar. ****

Nachdem im heutigen Kurier bekannt wurde, dass man im Verteidigungsministerium schon im Frühjahr 2006 um die fehlenden US-Lizenzen wusste und trotzdem untätig blieb, sei laut SPÖ-Bundesgeschäftsführer eine Entschuldigung von Platter, Fekter, Missethon & Co gegenüber Verteidigungsminister Darabos angebracht. Denn noch in der Pressestunde vom 18. März meinte Platter: "Wenn ich heute Verteidigungsminister wäre, wäre diese Sache schon längst erledigt." Missethon drohte sogar eine parlamentarische Anfrage an und ÖVP-Justizsprecherin Fekter warf Darabos schlechte Information und Säumigkeit vor. "Nicht Darabos, sondern Platter ist gefordert, zu erklären, wieso die Lizenzen von ihm nicht rechtzeitig besorgt wurden", so Kalina abschließend. (Schluss) sl

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