Weninger/Holzmann: Verlängerung der Wiener U-Bahn bis nach Mödling

Wachsendes Wiener Umland rechtfertigt vorausschauende Planungen und zukunftsträchtige Konzepte

St. Pölten, (SPI) - Die Mödlinger Stadt-SPÖ bringt sich in die Diskussion um die Verlängerung der Wiener U-Bahn nach Niederösterreich mit einer neuen Idee ein. Es gab im Bezirk schon einmal eine wichtige schienengebundene Nahverkehrseinrichtung, die von Wien bis Mödling führte, die legendäre "360er"-Straßenbahnlinie. Im Zuge der aktuellen Diskussion setzt die SPÖ nun auf eine neue Vision, die vor allem dem stetig wachsenden Wiener Umland und der damit verbundenen Zunahme des Verkehrs Rechnung tragen soll. "Die SPÖ-Stadtparteiorganisation Mödling regt an, die ehemalige Trasse der 360er-Linie in die Überlegungen einer eventuellen U-Bahn-Verlängerung nach Niederösterreich mit einzubeziehen. Eine neue unterirdische Führung der Linie als Verlängerung der U 4 würde von Hietzing über den 23. Bezirk aus die Mödlinger Gemeinden Perchtoldsdorf, Brunn, Maria Enzersdorf und Mödling bedienen. In dieser Regionen leben 80.000 Menschen und tausende Unternehmen haben hier ihren Firmensitz. Hier muss einfach weitergedacht werden - nicht in Jahren, sondern in Jahrzehnten", so Mödlings SPÖ-Vizebürgermeister Andreas Holzmann.****

Eine zusätzliche und auch leistungsfähige dritte öffentliche Verkehrsachse aus dem Bezirk Mödling nach Wien als Ergänzung zur Südbahn und zur Badener Bahn ist sicher eine zukunftsgerichtete Überlegung. "Der Bezirk Mödling ist einer der größten Steuerlieferanten in Österreich und es muss Geld in diese Region zurückfließen, um die Lebensqualität zu erhalten, die Zunahme des Verkehrs abzufangen und leistungsfähige und umweltschonende Alternativen zum privaten PKW anzubieten. Es ist der SPÖ-Mödling klar, dass diese Überlegungen der Verlängerung der U 4 die derzeitigen Planungen der Wiener Stadtregierung sprengen und vor allem den Finanzierungsbedarf der vierten Ausbaustufe des Wiener U-Bahn-Netzes massiv erhöhen würden. Gleichzeitig würde aber auch die Bundeshauptstadt durch diese Trassenführung profitieren, wären doch Hietzing, Mauer, Siebenhirten und Liesing damit an das U-Bahn-Netz angeschlossen. Öffentliche Verkehrsmittel müssen dort fahren, wo die Menschen sind", so SPÖ-Bezirksvorsitzender und SPNÖ-Klubobmann LAbg. Hannes Weninger.
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