Niederwieser zu Bildungsbudget: In Zahlen gegossener Politikwechsel

Niederwieser hofft auf PISA-Trendwende 2009

Wien (SK) - "Das Budget ist die in Zahlen gegossene Politik. Das Bildungsbudget der SPÖ-geführten Regierung ist ein in Zahlen gegossener Politikwechsel", so SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser am Samstag. Niederwieser weist auf die deutlichen Steigerungen im Bildungsbudget hin. Damit sei die Finanzierung der Bildungs-Reformen gesichert - von kleineren Klassen über kleinere Gruppen im Sprach- und Deutschunterricht bis zum Ausbau ganztägiger Schulformen und Maßnahmen in der Erwachsenenbildung. Insgesamt stehen für den "Bildungspfad", also die schulpolitischen Initiativen der Regierung, 50 Mio. Euro im Jahr 2007 und 145 Mio. 2008 zur Verfügung. ****

Neben der Senkung der Klassenschülerzahlen auf den Richtwert 25 in den ersten Klassen sei die Senkung der Teilungszahlen im Sprachunterricht eine der wesentlichen Impulse für eine bessere Unterrichtsqualität. Besonders hebt der SPÖ-Bildungssprecher die Teilung der Klassen in Deutsch in der 9. Schulstufe hervor. "In dieser Schulstufe gibt es die letzte Möglichkeit, Schwierigkeiten v.a. beim sinnerfassenden Lesen aufzufangen. Und da macht es einen großen Unterschied, ob ich 30 oder 15 SchülerInnen unterrichte", so Niederwieser. Die neue Teilungsregel in Deutsch werde mehr als die Hälfte der Klassen betreffen.

Als wesentlich beurteilt Niederwieser auch die Ausbildungsgarantie bis 18. Hier fordert Niederwieser, dass es zu einem kostenlosen Nachholen von Bildungsabschlüssen - etwa des Hauptschulabschlusses -kommen soll; die Mittel dafür sollten im Budget vorhanden sein.

Und auch der Ausbau ganztägiger Schulformen sei schon lange Forderung der SPÖ-Bildungspolitik. Der Ausbau ganztägiger Schulformen um zehn Prozent pro Jahr sei ein erster entscheidender Schritt.

Der SPÖ-Bildungssprecher ist jedenfalls optimistisch, dass der Kurswechsel in der Bildungspolitik sich auch in den Ergebnissen der PISA-Tests niederschlagen wird. Freilich noch nicht beim PISA-Ergebnis, das kommenden Herbst veröffentlicht wird - "das bezieht sich ja noch auf Tests aus dem Jahr 2006". "Aber für den PISA-Test 2009 bin ich zuversichtlich, dass die sozialdemokratische Handschrift in der Bildungspolitik und im Budget auch in besseren Testergebnissen sichtbar wird", so Niederwieser abschließend. (Schluss) ah

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