"profil": Finanzaufsicht prüfte Amis zwischen 1999 und 2002 drei Mal

Laut Prüfberichten wurden teils schwere Mängel beanstandet - Amis-Gründer Böhmer und Loidl machten dennoch unbeirrt weiter

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, haben die Finanzmarktaufsicht (FMA) beziehungsweise deren Vorläuferin Bundeswertpapieraufsicht (BWA) zwischen Mai 1999 und Jänner 2002 drei so genannten Vor-Ort-Prüfungen bei der Wiener Amis Asset Management Investment Services AG durchgeführt. Dabei stießen die Prüfer nach "profil" vorliegenden Informationen wiederholt auf teils schwere Mängel in der Gebarung des Fondsanbieters. Diese zeitigten jedoch keinerlei Konsequenzen, die Amis-Gründer Dietmar Böhmer und Harald Loidl konnten bis zum Kollaps der Gruppe Ende 2005 unbeirrt weiter machen. Die Staatsanwaltschaft Wien lastet Böhmer, Loidl und drei mutmaßlichen Komplizen schweren gewerbsmäßigen Betrug mit einem Schaden von 62 Millionen Euro an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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