EILT ! Eurofighter zahlte laut "ÖSTERREICH" auch an Rapid

Rapid-Management bestätigt Zahlungen des Waffenlieferanten für die Nachwuchs- und Jugendarbeit

Wien (OTS) - Der Hersteller des Eurofighters, EADS, und sein Lobbyist Erhard Steininger haben offenbar nicht nur an Agenturen und Berater sondern auch an Sportvereine Zahlungen geleistet. Der Wiener Fußballklub Rapid hat vom Eurofighter-Lieferanten EADS Gelder für die Jugend- und Nachwuchsförderung erhalten. Dies berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer morgigen (Samstag-) Ausgabe.
Der General Manager von Rapid, Werner Kuhn, und der Sprecher von EADS, Alexander Reinhardt, bestätigten die Zahlungen, die im Jahr 2003 erfolgten, gegenüber ÖSTERREICH. Beide wollen die Höhe des "Förderungs-Betrages" nicht nennen, laut Manager Kuhn wurde "Vertraulichkeit und Geheimhaltung" vereinbart. EADS-Sprecher Reinhardt gegenüber "ÖSTERREICH": "Es handelt sich um eine Förderung der Jugend- und Nachwuchsarbeit ohne Gegenleistung." EADS wollte laut "ÖSTERREICH" weder Namensnennung noch Werbemöglichkeiten.
Wie "ÖSTERREICH" berichtet, dürfte sich der "Förderungsbetrag" auf mindestens 280.000 Euro belaufen haben. Die Tageszeitung berichtet, dass die gestern bekannt gewordene Zahlung von 28.500 Euro des Eurofighter-Lobbyisten Steininger an den früheren FPÖ-Sprecher Kurt Lukasek laut Auskunft von Insidern eine "Vermittlungsgebühr" für die Zahlung an Rapid gewesen sei.

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