Alternative und Grüne GewerkschafterInnen empört über diskriminierendes Vorgehen der BAWAG

Kündigung von Kubanischen KundInnen widerspricht BAWAG-Verhaltenskodex

Wien (OTS) - "Wenn die BAWAG ihre menschenrechtswidrige Vorgangsweise gegenüber kubanischen Konto-InhaberInnen beibehält, werden wir unseren Mitgliedern empfehlen, ihre Konten von der BAWAG abzuziehen", äussert sich Klaudia Paiha, Bundessprecherin der Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen, empört über die Tatsache, dass die BAWAG die Konten von kubanischen KundInnen in Österreich auflöst. "Die BAWAG ist immer noch die Hausbank der Gewerkschaft, hunderte von Betriebsrats-Konten machen ihre Stärke aus - und diese Stärke darf nicht dazu genutzt werden, Menschen zu diskriminieren!"
Auch der ÖGB hätte einen dringenden Handlungsbedarf, hatte er doch die Gewerkschaftsmitglieder und BetriebsrätInnen aufgefordert, die BAWAG weiterhin als "ihre Bank" zu verstehen und ihr treu zu bleiben. Ausserdem sei er derzeit noch Eigentümer und stelle Aufsichtsratsmitglieder in der BAWAG. "Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, das Gelöbnis umzusetzen, künftig moralisch-ethisch zu handeln und auch von der BAWAG-Geschäftsführung die Einhaltung ihres Verhaltenskodex einzufordern, in welchem es heisst: In der BAWAG-PSK-Gruppe respektieren wir alle Menschen, ungeachtet ihres Alters und Geschlechts, ihrer Nationalität und ethnischen Zugehörigkeit ...".
Ebenso sei die Republik Österreich gefordert, sich gegen die diskriminierenden Handlungen zu positionieren, laufe doch ein Grossteil ihres Zahlungsverkehrs über die BAWAG-PSK-Gruppe.

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Alternative und Grüne GewerkschafterInnen
Klaudia Paiha: 0664/614 50 14

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