LKH Bludenz: Generalsanierung und Neubau in sechs Etappen

LSth. Wallner und LR Egger: Medizinische Versorgung auf den modernsten Stand bringen

Bregenz (VLK) - Mit einem Kostenaufwand von rund 28 Millionen Euro soll das Landeskrankenhaus Bludenz bis zum Jahr 2015 generalsaniert und der alte Nordtrakt durch einen Neubau ersetzt werden. Das Projekt wird heute, Freitag, den Bludenzer Stadträten im Beisein der Krankenhausleitung vorgestellt. "Das LKH Bludenz sichert die medizinische Versorgung für rund 70.000 Menschen und soll in insgesamt sechs Bauetappen auf den modernsten Stand gebracht werden", informieren Gesundheitsreferent Landesstatthalter Markus Wallner und Hochbaulandesrat Dieter Egger.

Die Bauarbeiten für den Zubau beginnen im Mai 2008. Bis zum Jahr 2015 werden in die Sanierung und Erweiterung des Landeskrankenhauses Bludenz rund 28 Millionen Euro investiert. "Die Erweiterung und Generalsanierung des LKH Bludenz ist ein Meilenstein in der Verbesserung der medizinischen Versorgung für das Oberland", erklärt Wallner.

Effiziente Arbeitsabläufe, klare Organisation

"Durch die Maßnahmen wird eine Neugliederung der Funktionen und eine klar strukturierte Organisation mit kurzen und effizienten Arbeitsabläufen möglich", so Hochbaulandesrat Egger. Die Anordnung der Ambulanzbereiche und aller publikumsrelevanten Bereiche erfolgt so, dass sie von den Patienten direkt über den neuen Haupteingang und das neue Atrium erreichbar sind, so Egger.

Neubau mit sieben Geschossen

Der Neubau weist sieben Geschosse auf und erfüllt folgende Funktionen:
2. Untergeschoss: Kältezentralen, Zentralgarderoben, Personaleingang 1. Untergeschoss: Haupteingang, Patientenaufnahme, Kapelle, Kiosk, Bank
Erdgeschoss: Primardienstzimmer, Verwaltung, Physiotherapie
1. Obergeschoss: Arztdienst- und Nachtdienstzimmer, Labor, Teile der Geburtenstation
2. + 3. Obergeschoss: Interne Stationen mit onkologischer Tagesklinik 4. Obergeschoss: Technikgeschoss
Darüber befindet sich der Heliport.

Gelungene Planungen

"Der vorliegende Vorentwurf reduziert bauliche Zwangspunkte und erlaubt die optimale Umsetzung medizinischer, pflegerischer und organisatorischer Notwendigkeiten", freuen sich Landesstatthalter Wallner und Landesrat Egger. Für beide Regierungsmitglieder handelt es sich um eine gelungene Lösung. Das Projekt sei ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung und zur weiteren Verbesserung des hohen medizinischen Niveaus im Lande.

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