Pröll: Klimafonds ist Instrument für wichtige Forschungs- und Technologieimpulse

Gesetz zum Energie- und Klimaschutzfonds in Begutachtung

Wien (OTS) - Heute, Freitag, geht das Gesetz zum neuen Energie-
und Klimaschutzfonds in Begutachtung. Ein verstärktes Engagement für den Klimaschutz und die Sicherstellung einer nachhaltigen Energieversorgung Österreichs zählen zu den zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre. Zur kostengünstigen Erreichung unserer ambitionierten Klimaschutzziele wird mit diesem Gesetz ein mit bis zu 500 Millionen Euro dotierter Klima- und Energiefonds öffentlichen Rechts geschaffen. Das ist ein wichtiges Instrument, um Forschungs- und Technologieimpulse für mehr Klimaschutz und eine nachhaltige Energieversorgung auszulösen, sagte Umweltminister Josef Pröll. Sein Fahrplan sieht vor, dass das Gesetz bereits im Juli in Kraft treten kann.

Aufgaben des Fonds sind - wie im Ministerrat vereinbart - die Gewährung von Förderungen sowie die Erteilung von Aufträgen um Initiativen im Bereich des Klimaschutzes und der nachhaltigen Energieversorgung zu unterstützen. Dabei sind drei Programmlinien vorgesehen: Forschung und Entwicklung im Bereich nachhaltiger Energietechnologien, die Forcierung von Projekten im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs sowie des umweltfreundlichen Güterverkehrs und von Mobilitätsmanagementprojekten sowie Projekte zur Unterstützung zur Marktdurchdringung von klimarelevanten und nachhaltigen Energietechnologien. So soll auch der österreichischen Wirtschaftsstandort und Österreichs führende Rolle in der Energie-und Umwelttechnologie weiter gestärkt werden.

Die nachhaltige Energieversorgung soll insbesondere durch eine Steigerung der Energieeffizienz sowie durch die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger gewährleistet werden. Dadurch soll auch der Import von fossiler Energie reduziert werden. Darüber hinaus sind eine Verbesserung der Energieintensität um mindestens 5% bis 2010 sowie eine aufkommensneutrale Steigerung der erneuerbaren Energie am Gesamtenergieverbrauch auf mindestens 25% bis 2010 und Verdopplung auf 45% bis 2020 vorgesehen. Das sind wichtige Beiträge zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und zur Unterstützung der Klimastrategie, betonte Pröll abschließend.

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