Winkler: "Bildung ist eine wesentliche Grundlage für nachhaltige Entwicklung"

Staatssekretär Hans Winkler eröffnet eine Schule in Dondo, Mosambik

Mosambik (OTS) - "Bildung ist eine wesentliche Grundlage für nachhaltige Entwicklung sowie ein notwendiges Mittel, um selbstbestimmend in die Zukunft eingreifen zu können. Die Ausbildung junger Leute, der Kampf gegen Analphabetismus, die Vermittlung von grundlegendem Wissen über gesundheitliche Fragen wie die Vermeidung und Folgen von Aids sind Hauptinstrumente für Veränderungen in der Gesellschaft. Unerlässlich ist auch der Zugang von Frauen zur Bildung", betonte Winkler anlässlich der Eröffnung einer Schule in Dondo in der Provinz Sofala in Mosambik. Österreich finanzierte im Rahmen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit die Errichtung einer Volksschule für rund 900 Schülerinnen und Schüler der Region.

Mosambik ist seit 1992 ein Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Die Schwerpunkte der bilateralen Zusammenarbeit liegen in den Bereichen Dezentralisierung und ländliche Entwicklung in der Provinz Sofala.

"Demokratieentwicklung darf nicht nur in den Hauptstädten stattfinden, sondern muss auch die Menschen in den Provinzen und entlegenen Gemeinden erreichen und ihnen zugute kommen." Die österreichische Entwicklungszusammenarbeit beteiligt sich nun schon seit mehreren Jahren an konkreten Projekten zur Demokratieentwicklung wie Trainingskursen zur Aus- und Weiterbildung von Beamten in den Distrikten und Gemeinden der Provinz Sofala, der Errichtung eines Gemeinschaftszentrums in der Gemeinde Dondo, sowie der Durchführung mehrerer Infrastrukturprojekte in Zusammenarbeit mit der Provinzregierung.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Verbesserung der ländlichen Wasserversorgung und Siedlungshygiene, sowie kleinbäuerlicher Landwirtschaft und lokalem Unternehmertum. "Zugang zu sauberem Wasser und zu Wasser in ausreichender Menge, sowie die sanitäre Versorgung sind essentielle Voraussetzungen für die wirtschaftliche und friedliche Entwicklung eines Landes sowie für Hygiene und Gesundheit", so Winkler.

In Mosambik leben rund vier Fünftel der Bevölkerung von der Landwirtschaft. "Zur Bekämpfung der Armut ist die Förderung der ländlichen und landwirtschaftlichen Entwicklung besonders wichtig. Primäres Ziel muss die Absicherung der ausreichenden Ernährung sein. Wir wollen aber auch dazu beitragen, die notwendigen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Überschüsse in der Produktion erwirtschaftet werden, die dann verkauft oder weiterverarbeitet werden können."

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